Zum Hauptinhalt springen

Vier Stiche – vier Sperren

Luzern. Die unliebsamen Zwischenfälle während des Super-League-Spiels FC Luzern – Grasshoppers (0:2) wurden gestern aufgearbeitet. So akzeptierte der Luzerner Torhüter David Zibung die (wiederholten) Entschuldigungen des Zürchers Izet Hajrovic. Der hatte Zibung eine Viertelstunde vor Schluss mit der Sohle voll im Gesicht getroffen. Zibung war Hajrovic in die Füsse getaucht, unterstellte ihm nachher aber keinerlei Absicht. Die Gesichtsverletzung des Torhüters wurde mit vier Stichen genäht. Der zuerst befürchtete Jochbeinbruch musste nicht diagnostiziert werden.

Am Tag nach dem Match erhielten die Luzerner auch den Bescheid, ihr bulgarischer Stürmer Dimitar Rangelov werde für seine Tätlichkeit an Toko mit vier Spielsperren belegt. Dies sei, wie es heisst, «unter Annahme einer Provokation» geschehen. Diese «Provokation» war eine Aktion Tokos, die ebenfalls mit Rot hätte bestraft werden können. Aber Schiedsrichter Jaccottet begnügte sich mit Gelb, womit der Fall als Tatsachenentscheid erledigt ist. Der FCL verzichtet darauf, gegen das Strafmass für Rangelov Rekurs einzulegen. (hjs)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch