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Voleros Rolle an der Klub-WM

zürich. Die Volleyballerinnen von Volero Zürich treffen auf die besten Klubteams der Welt.

Im Schweizer Frauen-Volleyball ist Volero das Mass aller Dinge. Und auch auf europäischer Ebene machte sich der Spitzenklub dank erfolgreicher Auftritte in der Champions League, als Ausbildungsklub und Organisator für internationale Spiele einen guten Namen. Nun hat die Crew um Präsident Stav Jacobi erneut die Gelegenheit, sich international zu präsentieren.

Dass es Jacobi gelungen ist, die Klub-WM in die Schweiz zu holen, darf als Coup bezeichnet werden. Anders als auf dem asiatischen Markt oder in europäischen «Volleyball-Ländern» sind hier die Vermarktungs-Möglichkeiten des Turniers mit den fünf kontinentalen Siegern (plus Gastgeber) beschränkt. Vorerst bis 2015 wird die Klub-WM der Frauen nun in Zürich ausgetragen.

Volero will nicht nur ein guter Organisator sein, sondern auch bei der Vergabe des Titels ein ernsthaftes Wort mitreden. Die Chancen zumindest auf den Halbfinal stehen ausgezeichnet. Denn Volero rüstete massiv auf. Neu sind nicht nur zahlreiche Weltklasse-Spielerinnen, sondern mit Jan de Brandt auch der Trainer. Der Belgier ist zuversichtlich für die Klub-WM in der Saalsporthalle: «Es ist eine grosse Chance, in einem Wettbewerb mit solch hohem Niveau aufzutreten. Wir werden mit Herz und Leidenschaft spielen.» In der Gruppe A trifft Volero morgen Donnerstag auf Guangdong Evergrande (China) und am Freitag auf Kenya Prisons (Ken). In der anderen Gruppe spielen mit Vakifbank Istanbul und Unilever Rio de Janeiro die beiden Turnierfavoriten. Komplettiert wird der Pool B vom eigens für dieses Turnier zusammengestellten Team Iowa Ice (USA).

Klingende Namen

Volero zählt vor allem auf die Kroatin Natasa Osmokrovic (37), eine der weltweit besten Angreiferinnen. Sie gewann 2010 mit Fenerbahce Istanbul und 2011 mit Rabita Baku die Klub-WM. 2011 wurde sie zudem zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Auch die serbische Mittelblockerin Mira Golubovic, nach sechs Jahren wieder bei Volero, gehörte 2011 dem Erfolgsteam aus Baku an. Zur Weltklasse zählen auch die brasilianische Passeuse Karine Guerra des Souza (Klub-Weltmeisterin 2012 mit Osasco) und Libero Yuko Sano, die 2012 mit Japan Olympiabronze gewann und im Frühling als beste Annahmespielerin des Champions-League-Finalturniers (mit Galatasaray Istanbul) ausgezeichnet wurde.

Die klingenden Namen und die Erfahrung lassen auch auf eine erfolgreiche Champions League (ab 24. Oktober) hoffen. In der NLA, die in eineinhalb Wochen beginnt, dürfte Volero die Konkurrenz erneut überfordern. (si)

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