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«Volkswille missachtet»

BERN. Die vom Bundesrat verabschiedete Lösung entspricht weitgehend dem Entwurf, den eine Arbeitsgruppe Anfang Juli vorgelegt hatte. Schon damals sprachen die Initianten von einer «Missachtung des Volkswillens». Gestern kritisierten sie insbesondere, dass die Verordnung nicht – wie von einem Teil der Arbeitsgruppe angeregt – am 1. September 2012, sondern erst auf den Jahreswechsel in Kraft tritt. Als «stossend und inakzeptabel» bezeichnete die Stiftung Franz Weber auch den Umgang mit Sondernutzungsplänen für Grossprojekte wie Andermatt. Mit den Bedingungen für die Umnutzung bestehender Liegenschaften zeigte sie sich dagegen grösstenteils zufrieden.

Sehr zufrieden äusserten sich die Gegner der Initiative, deren Anliegen in der Verordnung weitgehend berücksichtigt worden sind. Für Erleichterung sorgte vor allem, dass die Umnutzung von Erst- in Zweitwohnungen weiterhin möglich sein soll. Mit Befriedigung nehme man zur Kenntnis, dass der Besitzstand für bestehende Bauten gewahrt bleibe, teilte die Regierungskonferenz der Gebirgskantone gestern mit. Auch verschiedene Kantonsregierungen, Hauseigentümer und Baumeister signalisierten ihre Zustimmung zur Verordnung. (sda)

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