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Volleyball: Titel für Russinnen

BERLIN. Die Volleyball-Weltmeisterinnen aus Russland holten sich auch den EM-Titel. Sie schlugen Deutschland, zusammen mit der Schweiz Gastgeber, im Final mit 3:1 (25:23, 23:25, 25:23, 25:14) durch. Die Russinnen wurden zum 18. Mal Europameisterinnen, allerdings erstmals seit 2001.

Deutschlands Frauen mussten sich zum zweiten Mal in Serie mit Silber begnügen. 2011 hatten sie den Final gegen Serbien verloren. Damit verpasste Deutschland vor 8513 Zuschauern in der ausverkauften Berliner Max-Schmeling-Halle erneut den grössten Erfolg seit der Wiedervereinigung. Bisher hatte nur die DDR den EM-Titel holen können (1983 und 1987). Die belgischen Volleyballerinnen hingegen überraschten mit dem Gewinn der Bronzemedaille. Die Nummer 39 der Weltrangliste bezwang mit einer erneut starken kämpferischen Leistung den Titelverteidiger Serbien im Spiel um Rang 3 mit 3:2 (23:25, 25:21, 28:26, 21:25, 15:11) und feierte damit den grössten Erfolg der Verbandsgeschichte. Ihre beste Platzierung hatten die Belgierinnen, die in der Vorrunde die Schweizerinnen bezwungen hatten, zuvor als Siebte bei der EM 2007 geholt. Den Schritt in das Spiel um Bronze hatten sie mit dem Viertelfinaltriumph über Italien im Hallenstadion getan. (si)

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