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Von Wila nach Zürich - ohne Umsteigen

Ab 2018 soll es eine direkte Verbindung zwischen dem Tösstal und Zürich geben. Die IG Tösstallinie und die SBB präsentierten gestern gemeinsam die Details zur vierten Teilergänzung der S-Bahnlinien im Tösstal.

Wer entlang der Tösstallinie wohnt, wird es bald leichter haben, mit dem Zug nach Zürich zu gelangen. Denn zwischen 2016 und 2018 bauen die SBB die Strecken nach Rüti und Wila aus. Gestern Abend gaben sie gemeinsam mit der Interessensgemeinschaft Tösstallinie die Details zum geplanten Bahnausbau bekannt. So wird die S26 ab 2018 in einem exakten Halbstundentakt zwischen Winterthur und Rüti verkehren. Heute besteht auf der Strecke zwischen Winterthur und Bauma ein hinkender Halbstundentakt, weiter nach Rüti geht es gar nur einmal pro Stunde. Und um von Wila nach Zürich zu gelangen, muss man derzeit in Winterthur oder in Rüti umsteigen.

Die heutige S12 wird umgewandelt in die S11, die stündlich von Wila durchgehend bis nach Aarau fahren wird. Einen kleinen Wermutstropfen hat die Anbindung von Wila an die heutige S12 allerdings: Weil die Gleise zwischen Rikon und Rämismühle-Zell nur einspurig geführt werden, können die Züge dort nicht kreuzen. Deshalb wird die künftige S11, im Unterschied zur S26, diese beiden Haltestellen nicht bedienen.

Die Ausbauarbeiten in der Übersicht

Um diese vierte Teilergänzug der Strecke realisieren zu können, sind folgende Ausbauarbeiten notwendig:

Die Kosten für den Ausbau schätzen die SBB auf rund 53 Millionen Franken. Damit die Arbeiten wie geplant ausgeführt werden können, wird die Strecke von Wald bis Rüti voraussichtlich für fünf Monate komplett gesperrt sein. Wie Susan Martin, Gesamtprojektleiterin, und Hansruedi Zahnd von der Division Infrastruktur der SBB gestern mitteilten, werden in dieser Zeit aber Ersatzbusse verkehren.

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