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Vontobel mit höherem Gewinn

Die Bank Vontobel hat sich trotz Kurs- und Devisenausschlägen gut durch das Jahr 2014 navigiert. Nach den Aufwertungsschüben des Frankens sieht sie dem laufenden Jahr gelassen entgegen.

Vontobel halte an seiner Politik der ruhigen Hand fest, hiess es gestern bei der Vorlage der Jahresergebnisse. Diese Politik trug der Zürcher Privatbank im vergangenen Geschäftsjahr immerhin einen um 10 Prozent höheren Gewinn von 134,5 Millionen Franken ein. Bankchef Zeno Staub bezeichnete diesen Gewinn vor Journalisten als respektabel, denn rekordtiefe Zinsen und gedämpfte Marktvolumina bremsten Erträge und Profitabilität. Analysten hatten dennoch ein etwas höheres Ergebnis erwartet. Zufrieden zeigten sich die Anleger dagegen mit der Dividende. Vontobel will diese um 19 Prozent auf 1.55 Franken pro Aktie erhöhen. Der Aktienkurs legte zwischenzeitlich um über 4 Prozent zu. Bei Börsenschluss lag er noch 2,7 Prozent im Plus.

Eurokurs kein Problem

Zwar weist auch die Bank Vontobel für 2014 eine Kostenbasis von 70 Prozent in Schweizer Franken aus, während nur 43 Prozent der Einkommen in Schweizer Währung anfallen. Da aber lediglich 14 Prozent des gesamten Ertrages in Euro anfielen, habe der starke Rückgang des Euros zum Franken nur einen negativen Einfluss von rund 2 Prozent auf den Geschäftsertrag gehabt, so Finanzchef Martin Sieg gestern. Beim Ausblick gibt sich Vontobel zuversichtlich: Die Wechselkursveränderungen hat die Bank nach eigenen Angaben dank des starken Wachstums der vergangenen Jahre gut aufgefangen. Sparmassnahmen wie bei anderen Instituten sind nicht geplant.

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