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Vorbehalte bleiben

Die Urheber des Lehrermemorandums «550 gegen 550» akzeptieren den überarbeiteten Lehrplan. Die Skepsis gegenüber dem pädagogischen Konzept aber bleibt bestehen.

Am Ende waren es über tausend Lehrkräfte, die ihre Unterschrift unter das Memorandum «550 gegen 550» gesetzt haben. Die Basisbewegung gegen den Lehrplan21 wird sich nun wieder auflösen, wie sie am Sonntag mitteilte. Als letzten Akt liefert sie ihre Einschätzung zum überarbeiteten Lehrplan für die Deutschschweizer Kantone nach. Dieser sei tatsächlich besser anwendbar als die überladene und unübersichtliche erste Fassung. Skeptisch bleibe man aber gegenüber dem Kompetenzbegriff. Sofern er tatsächlich pragmatisch umgesetzt werde, wie dies die Erziehungsdirektoren ständig betonten, bleibe das Konzept unbedenklich. Sollte sich dennoch eine Entwicklung hin zu einem OECD-Kompetenzraster mit Bildungsstandards abzeichnen, sei jedoch eine breite politische Debatte unabdingbar. Die Lehrer befürchten Rankings und in der Folge eine Standardisierung der Schule.

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