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Vorerst keine Öko-Fahrzeuge im Einsatz

Dass statt Benzin- bald Erdgasfahrzeuge für die Stadt Illnau-Effretikon umherfahren, ist nicht wahrscheinlich. Denn es sind (noch) keine auf dem Markt erhältlich.

Kommunalfahrzeuge mit alternativem Antrieb wird es in der Stadt Illnau-Effretikon so schnell nicht geben. Dies geht aus der Antwort des Stadtrates auf ein Postulat von SVP-Gemeinderat Roger Miauton und weiteren Mitgliedern der SVP-Fraktion hervor. Miauton ist Geschäftsführer der Lithium Storage GmbH in Illnau, einer Firma, die Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien aus China für den europäischen Markt vertreibt. Die Gemeinderäte hatten mit ihrem «grünen» Vorstoss den Stadtrat dazu aufgefordert, bei der Beschaffung der städtischen Fahrzeuge abzuklären, ob solche mit Elektro-, Hybrid- oder Gasantrieb eingesetzt werden könnten.

Der Grund, weshalb in der Stadt (noch) keine Öko-Fahrzeuge eingesetzt werden, ist einfach: «Es handelt sich vielfach um Spezialfahrzeuge oder Geräteträger, die mit alternativem Antrieb auf dem Markt gar nicht erhältlich sind», hält der Stadtrat in seiner schriftlichen Antwort fest.

Was die Personen- und Lieferwagen betrifft, so will die Stadt alternativ betriebene Fahrzeuge vor der Anschaffung zuerst auf ihre Wintertauglichkeit testen. Im Winter seien extreme Leistungen bei langen Einsatzzeiten gefragt. Erdgasbetriebene Fahrzeuge würden laut Stadtrat zudem nur dann Sinn machen, wenn eine Gastankstelle in der Nähe verfügbar wäre. Eine solche sei bei der Autobahnraststätte Kempt­thal im Gespräch oder zusammen mit der Effretiker Busbetreiberfirma Andres Transport AG denkbar.

Roger Miauton zeigte sich mit der Antwort der Behörde auf die Anfrage «mehr oder weniger» zufrieden: «Es kommen laufend neue solche Fahrzeuge auf den Markt», sagte er. Und in etwa fünf Jahren werde die Stadt einige zu ersetzen haben. Je grösser dieses Fahrzeug sei, desto sinnvoller wäre ein alternativer Antrieb. (neh)

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