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Vorurteil widerlegt

Frauen- und Männergehirne sind nicht grundsätzlich anders. Dies haben Forscher der Universität Zürich heraus- gefunden.

Männer und Frauen sind anders, weil ihre Gehirne anders sind. Was an diesem weitverbreiteten Vorurteil dran ist, das wollten Forscher der Universität Zürich herausfinden. Der Neuropsychologe Lutz Jäncke und sein Team haben dafür die Gehirne von 856 weiblichen und männlichen Probanden zwischen 18 und 95 Jahren vermessen und verglichen.

Marginale Unterschiede

Dabei haben sie herausgefunden, dass die Unterschiede zwischen Männern und Frauen bezüglich des Gehirnvolumens marginal sind. Mit 0,5 bis 2 Prozent liegt der gemessene Unterschied innerhalb der statistisch erklär­baren Variabilität. Ausserdem un­ter­scheiden sich grosse und kleine Gehirne zwar in ihrer Gehirnarchitektur, doch ein grosses Gehirn ist nicht gleichzusetzen mit Klugheit oder Intelligenz. sat

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