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Waldhütte: Beschwerde gegen Volksentscheid

Die Hettlinger Gemeindeversammlung hat auf Antrag der Vereine Geld für eine neue Waldhütte ins Budget eingestellt. Doch dagegen ist eine Beschwerde eingegangen.

Die Planung für eine neue Waldhütte in Hettlingen ist blockiert. Es wurde eine Gemeindebeschwerde eingereicht. Beanstandet wird ein Verstoss gegen das Waldgesetz. Der Fall liegt nun beim Winterthurer Bezirksrat. Der Gemeinderat hat seine Stellungnahme zur Beschwerde eingereicht. Details gibt die Gemeinde wegen des laufenden Verfahrens nicht bekannt. Damit müssen sich die Dorfvereine weiter gedulden. Dies, nachdem ihnen im Dezember eigentlich ein Überraschungscoup gelungen war: Auf ihren Antrag packte die Gemeindeversammlung 25 000 Franken für eine neue Waldhütte ins Budget. Der Entscheid fiel mit 146 zu 36 Stimmen deutlich aus. Dem Abstimmungserfolg war hinter den Kulissen ein längeres Hin und Her um den Wiederaufbau der Waldhütte im Heimenstein vorausgegangen. Bereits 2011 hatte der Gemeinderat diese wegen Littering und Vandalismus abbrechen lassen. Auf einen Wiederaufbau wollte die Behörde danach eigentlich aus praktischen und finanziellen Gründen verzichten. Für Luzi Sennhauser von der Pfadi kommt die Beschwerde völlig überraschend. Er vermutet reine Verzögerungstaktik dahinter. «Ich bin enttäuscht, dass ein klarer Volksentscheid damit in die Länge gezogen wird.» Den genauen Inhalt und den Urheber der ­Beschwerde kennt Sennhauser nicht. Er ist aber guter Dinge, dass kein Recht verletzt wurde. «Wir haben extra Abklärungen getroffen, ob unser Antrag funktioniert.»

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