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Warlamow erneut vor Gericht

DENVER. Russlands Eishockey-Nationalteam weiss weiterhin nicht, ob Topkeeper Semjon Warlamow beim Olympiaturnier spielen kann. Der Goalie von Colorado Avalanche musste gestern zu seinem zweiten Termin vor ­Gericht erscheinen. Seine ehemalige Freundin Jewgenia Wawrinjuk hat ihn wegen häuslicher Gewalt angeklagt. Der Klagepunkt Kidnapping war letzte Woche fallen gelassen worden.

Warlamow ist seit Anfang November gegen Kaution auf freiem Fuss, er ist mit Colorado Avalanche weiterhin als Goalie unterwegs. Sein nächster Gerichtstermin in Denver ist auf den 22. Januar angesetzt. Das wird dann wohl in etwa die letzte Chance sein, um den Weg nach Olympia zu finden. Die Winterspiele in Sotschi werden am 7. Fe­bruar eröffnet.

Für die Russen ist ohnehin klar, dass ihr Goalie zu Unrecht angeklagt ist. «Er spielt schlicht zu gut, um schuldig zu sein», sagte Alexei Kasatanow, General Manager der «Sbornaja».

Warlamow selber hat zum Fall noch keinen Kommentar abgegeben. Auch gestern hörte er mit einem Anwalt und einem Übersetzer nur die Seite des ­Gerichts. Es ging auch darum, zu überprüfen, ob er sich in seiner Zeit auf ­Bewährung an die Vorgaben gehalten hatte (kein Kontakt mit seiner ehemaligen Freundin). (jch)

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