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Was die Ecopop-In­itia­ti­ve will

Der Verein Ecopop existiert seit 1971 und verknüpft Zuwanderungsthemen mit Umweltschutz und Entwicklungspolitik. Mit seiner In­itia­ti­ve «Stopp der Über­bevölkerung» will er die Zuwanderung beschränken, unterscheidet sich in seinen Forderungen jedoch von der SVP-Vorlage: Die Zuwanderung soll auf jährlich 0,2 Prozent der Bevölkerung beschränkt werden. Die SVP-In­itia­ti­ve nennt hingegen keine fixen Zahlen. Zweitens verknüpft Ecopop die Zuwanderung mit Entwicklungshilfe: Der Bund soll verpflichtet werden, 10 Prozent seiner Mittel dazu zu nutzen, die freiwillige Familienplanung in Entwicklungsländern zu fördern und damit das weltweite Bevölkerungswachstum zu bekämpfen. Alle völkerrechtlichen Verträge, welche diesen beiden Zielen widersprechen, müssten innerhalb von vier Jahren angepasst oder gekündigt werden. Dem In­itiativkomitee gehören unterschiedliche Leute aus Politik und Wissenschaft, wie beispielsweise der emeritierte Geografieprofessor Dieter Steiner, an. Die In­itia­ti­ve kommt voraussichtlich 2015 vors Volk.

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