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Was Eltern tun können

Die Broschüre «Medikamente bei Kindern und Jugendlichen» beantwortet Fragen, gibt Tipps für Eltern und listet weitere Adres­sen für Beratung und Informationen auf. Die wichtigsten Fragen im Überblick: Weshalb ist es bei Kindern und Jugendlichen besonders wich­tig, Medikamente nur ­ in Ausnahmefällen zu ver­abreichen? Ein Kind gewöhnt sich daran, gegen alles ein Medikament zu nehmen. Vor allem, wenn das seine Eltern auch tun. Das kann eine spätere Sucht begünstigen. Auch ist seine körperliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Gewisse Medikamente sind für Kinder deshalb sogar schädlich. Ohne fach­lichen Rat sollten sie deshalb möglichst keine einnehmen. Wie sieht es mit homöopathischen Arzneimitteln aus? Hier ist die Si­tua­tion ähnlich: Das ständige Verabreichen von «Kügeli» beispielsweise kann dazu führen, dass das Kind das Gefühl bekommt, ein «Kügeli» würde gegen jegliche Art von Be­schwer­den helfen. Was die Zusammensetzung betrifft, so ist diese weniger bedenklich als bei gewöhnlichen Medikamenten. Was sollen Eltern tun, wenn sich das Kind unwohl fühlt, beispielsweise über Bauchschmerzen klagt? Eltern sollen ihr Kind in jedem Fall ernst nehmen. Ruhe ist wichtig. Es kann auch sinnvoll sein, das Kind abzulenken. Lässt es sich nicht ablenken, dann liegt womöglich ein medizinisches Problem vor, und es ist fachlicher Rat einzuholen. Was tun bei einem Jugend­lichen, wenn der Verdacht ­besteht, dass dieser ohne ­Einverständnis der Eltern ­Medikamente einnimmt? Das Thema ansprechen, auf Gefahren hinweisen. Ist das Gespräch nicht möglich, Hilfe bei Fachpersonen holen.

www.suchtpraevention-zh.ch www.zuefam.ch

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