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Wawrinka und Nadals Statistik

In der oberen Tableauhälfte kämpfen heute Stanislas Wawrinka und Rafael Nadal sowie Novak Djokovic und Tommy Haas um die Halbfinalqualifikation. Erstmals ist Wawrinka nach Federers Ausscheiden als letzter Schweizer in einem Grand-Slam-Turnier verblieben. Gegen ­Nadal stellt sich ihm allerdings eine Herkulesaufgabe. Der spanische Titelverteidiger ist der unbestrittene Sandkönig, hat die letzten 19 Begegnungen auf dieser Unterlage gewonnen und gegen Wawrinka in neun Matches noch keinen Satz abgegeben. In Paris hat Nadal in 57 Begegnungen nur einmal verloren, 2009 gegen Robin Söderling. Der Coach des Schweden hiess damals Magnus Norman, der heute Wawrinka trainiert.

Ähnliches wie damals Söderling traut Norman auch seinem jetzigen Schützling zu. «Er muss aggressiv spielen und an sich glauben», so der Schwede. Vor allem dürfe Wawrinka nicht zu weit hinter der Grundlinie stehen. «Aber es ist klar, wenn Nadal gut spielt, wird es sehr schwierig.» Eine taktisch besondere Herausforderung für Wawrinka ist die Tatsache, dass Nadal gegen im Ranking hinter ihm klassierte Spieler aus den Top 15, welche die Rückhand einhändig spielen, noch nie verloren hat. Die mit viel Topspin geschlagene Vorhand des Linkshänders Nadal auf die Rückhandseite des Gegners, ist auf Sand besonders wirkungsvoll. «Dagegen müssen wir eine gute Strategie entwickeln. Dies ist nicht einfach, aber möglich», so Norman. (si)

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