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Weiterer Dämpfer für Wacker Thun

barcelona. Die erste Champions-League-Saison der Vereinsgeschichte verläuft für Handball-Meister Wacker Thun etwa so, wie es hatte erwartet werden müssen. Nach der Heimniederlage gegen Metalurg Skopje setzte es in der zweiten Runde in Barcelona eine empfindliche 26:45-Niederlage ab.

Die Gäste im Palau Blaugrana hielten dem Druck des Favoriten nur knapp 15 Minuten und bis zum 9:10 stand, ehe sie dauerhaft in Bedrängnis gerieten und im Angriff mit missratenen Aktionen eine regelrechte Flut von Gegentoren verursachten. Einen persönlichen Teilerfolg konnte Linksaussen Luca Linder mit seinen sechs Toren feiern. Die Lehrstunde für Wacker kam nicht unverhofft: Neben vier aktuellen Weltmeistern stehen dem 28-fachen spanischen Meister seit diesem Sommer auch Frankreichs Doppelolympiasieger Nikola Karabatic und der letztjährige EM-Topskorer Kiril Lazarov, die gegen Wacker je sechs Tore erzielten, zur Verfügung. Barça peilt mit seinem Luxuskader den achten Champions-League-Triumph an.

Euphorie ist weg

Seit ihrem ersten Meistertitel der Klubgeschichte konnten die Thuner nicht mehr zulegen. Vier der letzten fünf Spiele endeten ohne Punktgewinn. Der mehrmonatige Ausfall von Captain Roman Caspar wegen einer Schulterverletzung wiegt zusätzlich schwer. In Thun fehlt das Geld, um sofortige personelle Korrekturen anbringen zu können. Die Euphorie des Meister-Coups flachte ab. Momentan ist die Dynamik der besten Wacker-Tage jedenfalls nicht mehr zu spüren. (si)

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