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Wenig Torchancen, aber drei Punkte

thun. Der FCB hält mit GC Schritt und setzt sich wie die Zürcher an der Spitze fest. In Thun genügten ein paar gute Szenen zum 2:0-Erfolg.

Marcelo Diaz durchkreuzte die Pläne von Urs Fischer in der 90. Minute endgültig. Nach der Torpremiere des Chilenen war auch dem Thuner Trainer klar, dass die zweite Niederlage in Folge nicht mehr abzuwenden sein würde.

Seit geraumer Zeit war der FC Thun zumindest vor eigenem Publikum immer wieder in der Lage, den Schweizer Meister vor grosse Probleme zu stellen. Ein weiteres Mal liess sich der FCB von den hartnäckigen Berner Oberländern nicht düpieren. In der ersten Hälfte der Partie hatten die Basler allerdings mehrere heikle Si­tua­tio­nen zu überstehen, denn die Thuner waren klar überlegen und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten, während die Gäste über weite Strecken blass blieben.

Spätestens nach Valentin Stockers sehenswertem Freistosstreffer (56.), bei dem die Mauer von Thun-Goalie Guillaume Faivre ziemlich unglücklich postiert wurde, zeigte der FCB dem Gastgeber die Limiten auf. Die Thuner, die vor allem dank ihrer Heimstärke gut zur Saison gestartet waren, büssten mit Fortdauer an Schwung ein. Murat Yakins abgeklärte Equipe liess sich kaum mehr in gefährliche Szenen verwickeln.

Der FCB verdiente sich den Sieg erst nach der Führung, während Urs Fischer seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen konnte. «Schade, dass wir es in der ersten Halbzeit verpasst haben, das Führungstor zu erzielen. Und beim ersten Gegentor haben wir uns ungeschickt angestellt.»

Lausannes Tief hält an

Für Lausanne nimmt der Fehlstart zur Super-League-Saison immer drastischere Formen an. Selbst gegen den seit Wochen ungenügenden FC Sion verlor der Tabellenletzte nach einer 1:0-Führung 1:2. Die Waadtländer Zahlen zum sportlichen Fiasko sind für den bereits nach neun Runden distanzierten Verein vernichtend: Achtmal hat Lausanne verloren, in den letzten Wochen gleich fünfmal in Serie, 5:19 lautet das Torverhältnis, einen Punkt hat sich die abgestürzte Nummer 12 der Liga erkämpft.

Im Tourbillon, im Spiel der Krisenklubs, entglitt dem Letzten ein 1:0-Vorteil, obschon sich Sion zum Ärger der nur noch 5800 Anhänger lange die wohl schwächste Darbietung des gesamten Jahres geleistet hatte. Zwei Standard-Si­tua­tio­nen reichten den Wallisern dann allerdings, nach der Pause die Wende zu erzwingen. Vidosic (69.) traf vom Penaltypunkt aus, der stürmende Verteidiger Vanczak verwertete eine Vorlage des erfolgreichen Elfmeterschützen zum 2:0.

FCZ: Anschluss schaffen

Zum Abschluss der 9. Runde empfängt der FCZ den Aufsteiger Aarau. Derweil Zürichs Coach Urs Meier «wieder den Anschluss an die Spitze» schaffen will, steht für die Gäste mutmasslich die Sicherung der Defensive im Vordergrund. Nur das letztklassierte Lausanne hat noch mehr als 17 Gegentore hinnehmen müssen (19). (si/red)

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