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Weniger Macht für Janukowitsch

kiew. Nach Massenprotesten und Gewalteskalation scheint in der Ukraine ein weiteres Blutvergiessen zumindest vorübergehend abgewendet: Präsident Viktor Janukowitsch und die Oppositionsführer unterzeichneten gestern ein detailliertes Übergangsabkommen. Die Demonstranten auf dem Majdan reagierten auf den Kompromiss mit Pfiffen und Buhrufen. Unter Vermittlung der EU vereinbarten die Konfliktparteien vorgezogene Präsidentenwahlen bis zum Dezember, eine Rückkehr zur parlamentarischen Demokratie und eine Übergangsregierung unter Beteiligung der Opposition. Damit wird die Macht des Präsidenten deutlich beschnitten. Das Parlament beschloss zugleich die Freilassung aller Demonstranten, die bei den gewaltsamen Protesten der vergangenen Tage festgenommen worden waren. Es stellte zudem auch die Weichen für eine Freilassung der inhaftierten Oppositionsführerin Julia Timoschenko. (sda) Seiten 2 + 3

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