Zum Hauptinhalt springen

Wenigstens eine echte Wahl

Beide wollen an die Spitze der Gemeinde«Landbote» vom 12. Februar

Eine Wahl kann nicht pietätlos sein, höchstens Äusserungen von Menschen. Undemokratisch, bedenklich und als Zwängerei anzusehen ist, dass sich eine Partei dar­auf beruft, aufgrund der Parteistärke ein Anrecht auf das Präsidium zu haben. Ganz gleich, wer gewählt wird, es wird im Kreisel kein Linksverkehr eingeführt. Leider.

Eine Wahl hat mit Wählen oder Auswählen zu tun. Dazu braucht es mindestens zwei Angebote. Auch ich habe mich schon Wahlen gestellt, wo auch eine echte Wahl bestand. Dabei habe ich zwar versucht, mich mit meinen Qualitäten dem Wähler zu empfehlen, aber nie gegen meine Mitbewerber gekämpft. Deshalb mein Aufruf an Journalisten und Politiker: Streicht den Ausdruck «Kampfwahl» aus eurem Vokabular! Es ist sehr zu begrüssen, wenn sich Bürger für eine echte Wahl zur Verfügung stellen und so unser politisches System nicht zur Farce verkommen lassen. Eine Wahl mit nur einem Kandidaten ist für mich keine Wahl. Ich kann den Kandidierenden im besten Fall bestätigen und bei einer stillen Wahl nicht einmal meine Meinung an der Urne kundtun.

Ich danke Katharina Weibel und Marco Calzimiglia und wünsche ihnen bei der Wahl viel Glück. Urs Domeisen, Pfungen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch