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Wenn es eine Wahl zwischen fünf Frisuren gibt

Wer sie einmal gesehen hat, erkennt sie wieder: die weiblichen Flight-Attendants von Singapore Airlines. Sie sind die Aushängeschilder der Fluggesellschaft. Während die Uniformen bei anderen Airlines im Laufe der Jahre immer wieder der aktuellen Mode angepasst wurden, treten die «Singapore Girls», wie die Flight-Attendants auch liebevoll genannt werden, noch heute im «Sarong Kebaya» an. Dabei handelt es sich um eine Uniform, die der französische Modedesigner Pierre Balmain 1968 für die Malayan Airways Limited entworfen hatte und die von Singapore Airlines 1972 bei deren Gründung übernommen wurde.

Zum einheitlichen Bild tragen auch die klaren Styling-Richtlinien bei: Die weiblichen Flight-Attendants tragen eine von fünf erlaubten Frisuren. Zu Beginn der 17 Wochen dauernden Ausbildung sucht eine Stylistin die passende Frisur für die Flight-Attendants aus. Dabei gibt es durchaus auch Tränen. Dann nämlich, wenn die Stylistin einer jungen Frau vorschlägt, die Haare kurz zu schneiden. Die jungen Frauen würden sich am nächsten Tag allerdings immer mit dem Vorschlag einverstanden erklären, erklärt die Stylistin der Schweizer Journalistengruppe auf ihrer kurzen Pressereise in den Stadtstaat. Die Gruppe erfuhr, worauf bei der Ausbildung des Personals und bei der Mahlzeitenzubereitung Wert gelegt wird. Es geht eben nichts über die Pflege eines einheitlichen Markenauftritts bzw. der Corporate Identity. Darin sind die Verantwortlichen der Fluggesellschaft Meister: Auch für die männlichen Flight-Attendants gibt es klare Vorschriften, was Haarschnitt und Styling betrifft. (ssc)

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