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Wer nicht kommt, verpasst etwas

An den Resonanzkonzerten der Jugendmusikschule treten junge und besonders begabte Solistinnen und Solisten auf. Der Gesamtleiter Lukas Hering spricht über das Konzept dieser Förderung des hiesigen musikalischen Nachwuchses.

Für die Konzerte bewerben sich jeweils mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler. Wie, Lukas Hering, können Sie da überhaupt eine gerechte Auswahl treffen?

Lukas Hering: Die erste Selektion findet im jährlichen Stufentest statt. Fachexpertinnen und -experten empfehlen dann Schülerinnen und Schüler mit her­ausragenden Leistungen. Diese können sich an einem Auswahlkonzert für die Teilnahme am Resonanzkonzert qualifizieren. Eine Fachjury entscheidet dabei über die Ergebnisse.

Nach welchen Kriterien werden die jungen Solistinnen und Solisten ausgewählt, die dann ihr Können vor Publikum unter Beweis stellen dürfen?

Es werden besondere Leistungen in Bezug auf Musikalität, Rhythmik und Ausdruck bewertet. Nicht zuletzt spielt aber auch die Auftrittskompetenz eine wichtige Rolle beim Entscheid.

Mit den Resonanzkonzerten fördern Sie gemäss eigenen Angaben die besten Ihrer jungen Solistinnen und Solisten. Fühlen sich da schwächere Schülerinnen und Schüler nicht benachteiligt?

Die Resonanzkonzerte, die jetzt das 10-Jahr-Jubiläum feiern, sind eine der Fördermassnahmen, um besonders begabten und fleissigen Schülerinnen und Schülern einen Auftritt zu ermöglichen. An über 150 Musizierstunden und Schülerkonzerten erhalten aber alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule mindestens einmal im Jahr die Gelegenheit, an einem Konzert mitzuwirken und Erfahrungen zu sammeln.

Begleitet werden die jungen Musikerinnen und Musiker vom Resonanzorchester unter der Leitung von Christoph Reimann. Wie viele Proben finden jeweils vor dem grossen Auftritt statt?

Insgesamt probt das Orchester sechsmal. Die jungen Solistinnen und Solisten haben die Gelegenheit, in zwei Proben mit dem Orchester zu arbeiten und zusätzlich an der Hauptprobe einen ersten Konzerteindruck zu erhalten.

An den Konzerten werden Sätze aus Werken verschiedener Komponisten und unterschiedlicher Epochen gespielt. Wie hoch schätzen Sie selber das musikalische Niveau ein?

An dieser Stelle kann ich nur sagen, wer nicht kommt, verpasst auf jeden Fall etwas. Diesen Auftritt werden aber auch die Kinder und Jugendlichen ihr ganzes Leben lang nicht mehr vergessen. Die intensiven Erfahrungen, die sie dadurch gewinnen, werden sie in ihrem musikalischen Werdegang positiv begleiten.

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