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Werbeaktion fürs Hallenbad zeigt Wirkung

Im Hinblick auf den Sanierungskredit, der in Aadorf bald zur Abstimmung kommt, zeigte Badmeister Sacha Stadler Besuchern die veraltete Technik. Das machte Eindruck.

Das Team des Aadorfer Hallenbades hat einen guten Grund, weshalb es die Bevölkerung am Samstagnachmittag einlud, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: Anfang Mai werden die Stimmberechtigten über einen Kredit zur Sanierung der Anlage im Schulhaus Löhracker befinden.

Als die Schulgemeinde dort Mitte der Siebzigerjahre das neue Realschulhaus baute, realisierte sie im gleichen Zug auch den Rohbau für ein Hallenbad. Es dauerte dann aber noch eine ganze Weile, ehe der Souverän die 2,7 Millionen Franken für den Ausbau des Bades bewilligte. In Betrieb ging es erst 1990 – seither ist es aber aus dem Schulbetrieb und der Gemeinde nicht mehr wegzudenken.

Fit für die nächsten 25 Jahre

Als sich Gemeinderat und Schulbehörde unlängst an die Planung der Sport- und Freizeitanlagen machten, war für sie daher klar, dass auch das Hallenbad miteinbezogen werden musste. Sie beantragen den Stimmberechtigten nun, das Bad so zu sanieren, dass es während weiterer 20 bis 25 Jahre in Betrieb bleiben kann. Einerseits weil es bei der Bevölkerung beliebt ist, andererseits weil auch die Schule immer noch dar­auf angewiesen ist.

Der grösste Teil des 2,8 Millionen umfassenden Kredits ist für die Erneuerung der technischen Anlagen vorgesehen. Auf dem Rundgang vom Samstag bekamen die Besucher im Untergeschoss einen guten Eindruck vom komplexen Innenleben ihres Hallenbads. Sandfilter, Pumpen, Dosieranlagen, Wasseraufbereitungsgeräte, Messsonden und die Heizung verrichten hier seit nunmehr 23 Jahren ihre Arbeit. Badmeister Sacha Stadler wies dar­auf hin, dass die Anlagen künftig störungsanfällig würden. Eine Gesamterneuerung sei sinnvoller, als die einzelnen Apparate und Steuerungen nach und nach einzeln zu ersetzen. Nicht verändert würden das zentrale Schwimmbassin und die Garderoben. Verbesserungen sind dafür geplant beim Kinderplanschbecken, im Eingangsbereich und bei der Übersichtlichkeit für den Badmeister. Auch der Sicherheit und der Behindertengerechtigkeit würde Beachtung geschenkt.

Das Fazit der Besucherinnen und Besucher nach dem Rundgang und dem Studium der verschiedenen Unterlagen fiel grossmehrheitlich positiv aus. «Ich finde es gut, dass nicht nur für die aktiven Sportlerinnen und Sportler etwas gemacht wird, sondern auch für den normalen Bürger», sagte eine Besucherin, und eine andere ergänzte: «Ich finde es eine sinnvolle Investition, die sowohl der Jugend wie den älteren Menschen zugute kommt.» Beinahe einhellig kam zum Ausdruck, dass das nun vorgelegte Konzept mit den vier Schwerpunkten Hallenbad, Freibad, Mehrfachsporthalle und Garderobengebäude zu unterstützen sei.

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