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Werbung fürs Tösstal

Die SRF-Sommer­serie «Anno 1914» lockt Tag für Tag Hunderte Besucher ins Tösstal. Zürioberland Tourismus freuts.

Juckern ist dieser Tage zum grossen Publikumsmagnet geworden. Der zu Bauma gehörende Weiler zieht täglich zwischen 200 und 800 Gäste an. Insgesamt haben über 3500 Personen die Drehorte der SRF-Sommerserie «Anno 1914» besucht.

Das sorgt bei Zürioberland Tourismus für viel Freude: «Wir haben auf so viele Besucher gehofft. Mit den effektiven Zahlen sind wir jetzt sehr zufrieden», sagt Geschäftsführer Michael Dubach.

«Grosse Chance für uns»

Jeden Tag um 19 Uhr findet die Liveübertragung der Sendung am Originalschauplatz statt. Im Festzelt werden die Gäste von «Schweiz aktuell»-Moderator Michael Weinmann persönlich begrüsst. Daneben können sie sich am Nachmittag die Fabrik aus der Sendung anschauen oder sich die Frisur wie anno dazumal schneiden lassen.

Während sich die Besucher 100 Jahre in die Zeit zurückversetzen, denkt Zürioberland Tourismus bereits weiter. Der Rummel um die Sommerserie soll das Tösstal nachhaltig bekannter machen. «Man nimmt uns momentan national wahr, was vorher nicht unbedingt der Fall war. Das ist eine grosse Chance für uns, die wir packen wollen», sagt Geschäftsführer Dubach.

Kritik «ungerechtfertigt»

Trotz grossem Besucheraufmarsch und hohen Einschaltquoten gibt es auch Kritik an der Sendung. Damit ist Dubach allerdings nicht zufrieden. «Die ist unüberlegt und ungerechtfertigt.» Er finde es nicht schlimm, wenn die Laiendarsteller Wörter wie «cool» benützten, nur weil man es vor 100 Jahren nicht tat. Im Gegenteil: «Das trägt zur Authentizität der Sendung bei.» wma

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