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Wettkämpfe für Hütehunde

Seit 1986 organisiert die Swiss Sheep Dog Society (SSDS) die Schweizer Meisterschaft der Hütehunde. Jährlich führt eine der elf Regionalgruppen die Schweizer Meisterschaft durch. Bereits zum dritten Mal kam in diesem Jahr die Gruppe aus dem Weinland zum Zug. Teilnehmen dürfen die 50 Teams, bestehend aus Hund und Führer, welche sich unter dem Jahr als beste qualifizieren konnten. Grundsätzlich sind Hunde aller Rassen zugelassen, angetreten sind aber ausschliesslich Border Collies, die für ihren ausgeprägten Arbeitswillen bekannt sind. Die Arbeit mit Schafen kennen die meisten Hunde aus ihrem Alltag. Einige verbringen den Sommer auf der Alp, andere arbeiten auf Bauernhöfen im Flachland mit, dritte werden als Hobby ­gehalten.

16 Teams haben den Einzug ins Finale am Sonntag geschafft, dar­un­ter zwei Hundeführerinnen. Bei den Tieren ist die Geschlechterquote ausgeglichener: neun Hündinnen und sieben Rüden zwischen vier und zehn Jahren. Die Reihenfolge der Startliste im Final wurde von einer vierbeinigen Glücksfee festgelegt: Die Border-Collie-Hündin Dale schnappte sich der Reihe nach 16 Bälle, in welchen Zettelchen mit den Namen der Finalisten steckten.

Auf dem Höhepunkt ihrer Leistungsfähigkeit sind die Hunde in der Regel zwischen dem dritten und zehnten Lebensjahr. Urban Lanker ist mit seiner zweijährigen Hündin im Showprogramm angetreten, damit das Publikum das Niveau eines Anfängerhundes sehen konnte. Mit dem Training habe er vor einem Jahr angefangen. Täglich arbeite er höchstens fünf Minuten gezielt mit seiner Hündin. Den Rest lerne sie aus dem Alltag und durch den Umgang mit seinen älteren Hunden.(msc)

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