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Wettlesen am Wörthersee

Klagenfurt. Zwei Autoren aus der Schweiz sind dabei beim Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis.

Im Vorjahr war kein einziger Autor aus der Schweiz nach Klagenfurt geladen worden, 2012 waren es deren drei. Die diesjährigen Anwärter sind im Literaturbetrieb unterschiedlich bekannt. Romana Ganzoni, die 1967 in Scuol zur Welt kam, war zwanzig Jahre lang Gymnasiallehrerin. Ihr erster Roman ist noch in Arbeit, bislang veröffentlichte sie Texte in Literaturzeitschriften und Anthologien. Der 1982 geborene Michael Fehr stammt aus Gümligen; sein erstes Buch «Kurz vor der Erlösung» erschien vor Jahresfrist. Fehr gewann bereits einige Preise, darunter den Literaturpreis des Kantons Bern 2013.

Die Schweizer Juroren bleiben

Die österreichischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind Olga Flor, die bereits einmal am Wettlesen teilgenommen hat, Gertraud Klemm, Roman Marchel, Georg Petz und Birgit Pölzl. Der Musiker, Cartoonist, Journalist und Schriftsteller Tex Rubinowitz komplettiert das Sextett, er ist zwar gebürtiger Hannoveraner, lebt aber schon lange Zeit in Wien. Deutschland ist mit Katharina Gericke, Anne-Kathrin Heier, Karen Köhler, Kerstin Preiwuss, Tobias Sommer und dem aus Sri Lanka stammenden Senthuran Varatharajah vertreten.

Das Wettlesen wird am 2. Juli eröffnet. Die Preise werden am 6. Juli vergeben, 3sat überträgt den Wettbewerb auch dieses Jahr wieder live. Bei der Eröffnung gibt es erneut die schon traditionelle Klagenfurter Rede zur Literatur, diesmal gehalten von der Preisträgerin 2011, der Kärntner Autorin Maja Haderlap. Der Kulturjournalist Paul Jandl ist in der Jury nicht mehr dabei, an seine Stelle tritt der Literaturprofessor Arno Dusini. Die Schweizer Juroren Juri Steiner und Hildegard Keller bleiben in dem Gremium. (sda)

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