Zum Hauptinhalt springen

WHO fordert mehr Einsatz zur Suizidprävention

Aktionsplan zur Reduktion von Selbsttötungen.

Es sei eine Tragödie, dass sich weltweit jedes Jahr mehr als 800 000 Menschen umbrächten, sagt Margaret Chan, General­direktorin der Weltgesund­heitsorganisation (WHO), zu ­deren 194 Mitgliedern auch die Schweiz gehört. Sie hat am vergangenen Donnerstag die Staaten deshalb dazu aufgerufen, mehr gegen die hohe Zahl von Suiziden zu tun. So gebe es bislang nur in 28 Staaten nationale Programme zur Suizidprävention. Dazu gehört auch die Schweiz. Bund und Kanton sind im Rahmen des «Dialogs Nationale Gesundheitspolitik» daran, einen Aktionsplan zu erarbeiten. Um die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, hat die WHO 2003 einen Präventionstag ins Leben gerufen, der jeweils am 10. September, also heute, stattfindet. In Zürich können sich Interessierte an einem Stand am Bellevue informieren. Um 20 Uhr wird im Theater Stok am Hirschengraben das Stück «Kiki van Beethoven» inszeniert. Der Eintritt ist frei.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch