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Wichtiges Treffen in Oslo

oslo/wien. Norwegen und Slowenien, die sich heute in Oslo ge­gen­überstehen, sind nach ihren Startniederlagen in der «Schweizer Gruppe» der WM-Qualifikation unter Druck. Während die Slowenen immerhin der Schweiz, also einem Mitfavoriten, unterlagen, können die Norweger keine «mildernden Umstände» geltend machen. Sie verloren am Freitag in Reykjavik gegen Island vor allem aufgrund grösserer Effizienz des Gegners. Trainer Egil Olsen fordert nun eine Reaktion: «Wir müssen von Anfang an bereit sein, diese Partie ist enorm wichtig.» Eine weitere Niederlage in diesem frühen Stadium der Ausscheidung – das gilt aber auch für Slowenien – würde zumindest die Chancen auf den Gruppensieg arg einschränken.

Angenehm ist die Ausgangslage der Isländer, die auf Zypern gegen einen weiteren Startverlierer (1:3 in Albanien) antreten. Sie beendeten mit dem Sieg über Norwegen eine Durststrecke von elf Partien und 25 Jahren.

Kollers Prüfung

In Wien empfängt Österreich die Deutschen zum Klassiker. Gross war die Kritik gewesen, als vor einem Jahr der Schweizer Marcel Koller zu Österreichs Fussball-Nationaltrainer ernannt worden war. Mittlerweile, nach nur fünf Testspielen, ist aus der vermeintlichen Notlösung eine akzeptierte Person geworden, wie der ehemalige Teamchef Josef Hickersberger bestätigt: «Jeder Fan ist zufrieden, weil die Mannschaft mit Koller sehr gute Resultate erzielt hat und eine Aufwärtsentwicklung zu erkennen ist.» Koller geht seinen Weg, mit unspektakulärer, beharrlicher Arbeit. Das Treffen mit Deutschland wird nun zur Prüfung seines bisherigen Wirkens.

Die Deutschen sind in WM- und EM-Qualifikationsspielen seit 23 Partien und 59 Monaten ungeschlagen. Ihr Coach Joachim Löw hat einen rechten Teil seiner Fussballerkarriere in der Schweiz verbracht. Zu einem Treffen gegen Koller kam es jedoch nie: 1992 unterlag Löw mit dem FC Schaffhausen im Cup-Achtelfinal den Grasshoppers 1:4, denen Koller verletzt fehlte. (si)

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