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Wie die FDP der Post Beine machte

Der Streit darüber, welche Gemeinden die beglaubigten Unterschriften zum Abgeltungssteuer-Referendum nur per B-Post zurückschickten, wird bei der FDP mit Interesse verfolgt. Schliesslich hat die Partei erst kürzlich mit ihrer gescheiterten Bürokratie-Stopp-In­itia­ti­ve einschlägige Erfahrungen gemacht. Die FDP vereinbarte damals mit der Post, dass diese B-Post rascher an die FDP lieferte. Kostenpunkt laut FDP-Generalsekretär Stefan Brupbacher: einige Tausend Franken. «Die Auns als finanzkräftige Organisation hätte sich das auch leisten können», so Brupbacher. Im Falle der FDP habe die Massnahme aber nicht viel gebracht, da die meisten Gemeinden per A-Post geliefert hätten.

Allgemein findet es Brupbacher zu einfach, nach Ausreden zu suchen. Die Auns klage nun, im Sommer sei das Unterschriftensammeln schwierig, weil alle in der Badi seien. «Als wir im Winter auf die Strasse sollten, war es dafür minus 15 Grad.» Den Fehler müsse man bei sich selber suchen. «Wer Referendum oder In­itia­ti­ve nicht zusammenbringt, der ist schlicht zu spät aufgestanden.» (mbr)

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