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Wieder ein 4. Platz im Riesenslalom

ASPEN. Lara Gut hat mit dem 4. Platz im Riesenslalom von Aspen ihr bestes Resultat in dieser Disziplin seit fast vier Jahren erreicht. Dominique Gisin wurde Zwölfte.

Der Sieg ging an Tina Maze, die zum schon zum Saisonauftakt den Riesenslalom in Sölden gewonnen hatte. Die Slowenin kam zu ihrem 13. Weltcup-Sieg und in ihrem 100. Riesenslalom den zehnten in dieser Disziplin. Wie in Sölden belegte die Österreicherin Kathrin Zettel den 2. Platz. Auf Maze verlor sie allerdings bereits neun Zehntel. Dritte wurde die Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg aus Deutschland. Zettels Teamkollegin Anna Fenninger, Dritte in Sölden und die im ersten Lauf mit nur 12 Hunderstel Rückstand als einzige mit Maze mithalten konnte, schied im zweiten Lauf nach einem Innenskifehler schon nach wenigen Toren aus.

Lara Gut (Bild) büsste auf Maz 1,73 Sekunden ein. Zum 3. Platz fehlten der Tessinerin weniger als zwei Zehntel. Ein besseres Resultat hatte Gut im Riesenslalom zuletzt vor fast vier Jahren als Dritte in Semmering geschafft. In Aspen hatte Gut schon vor Jahresfrist als Fünfte brilliert. Die Schweizerin fuhr im Final sogar 0,14 Sekunden schneller als Maze und machte noch um fünf Plätze gut.

Dominique Gisin, die in Sölden überrschende Vierte geworden war, verbesserte sich im Final sogar um sieben Ränge. Zu einem neuerlichen Top-Ten-Platz fehlten ihr nur 0,21 Sekunden. Die Engelbergerin klassierte sich damit auch in ihrem erst fünften Weltcup-Riesenslalom in den Punkten.

Die 27-Jährige darf nach diesen zwei starken Resultaten im Riesenslalom wie Lara Gut mit grossem Selbstvertrauen nach Lake Louise reisen, wo am Wochenende der Saisonauftakt im Speedbereich ansteht.

Wendy Holdener (41.) reichte es mit 4,20 Sekunden Rückstand ebenso wenig in den Final wie Corinne Suter, die als 44. über fünf Sekunden verlor.

Die Gesamtweltcup-Siegerin Lindsey Vonn stand in Aspen rund eineinhalb Wochen nach ihrer Entlassung aus dem Spital, wo sie wegen einer Darminfektion behandelt worden war, am Start. Nach dem ersten Lauf noch Zehnte, fiel die Amerikanerin noch auf den 21. Platz zurück. Sie habe aufgrund ihrer Erkrankung «ziemlich viel Kraft gelassen», insgesamt gehe es ihr aber gut, sagte Vonn, die ihre ersten Weltcup-Punkte der Saison gewann.

Maria Höfl-Rieschr utschte an ihrem 28. Geburtstag im ersten Lauf noch vor der ersten Zwischenzeit wegen eines Innenskifehlers aus und zog sich nach der folgenden Kollision mit einem Tor eine Prellung am linken Oberarm zu.

Österreichischer Doppelsieg

Im Slalom von Aspen durfte sich das ÖSV-Team über den ersten Saisonsieg freuen. Kathrin Zettel setzte sich vor ihrer Teamkollegin Marlies Schild und Tina Maze durch. Während es Schild erneut verpasste, Vreni Schneiders Weltcup-Rekord von 34 Slalomsiegen zu egalisieren, hat Maze nach vier Saisonrennen nun bereits 310 Weltcup-Punkte auf ihrem Konto. Man darf gespannt sein, wie sich die Slowenin in den schnellen Rennen scglagen wird.

Fast drei Jahre musste Zettel warten, bis sie im Weltcup wieder zuoberst auf das Podest steigen durfte. Siebenmal hatte sie zwischen 2006 und 2010 im Riesenslalom triumphiert, und am 17. Januar 2010 in Maribor erstmals im Slalom. Doch danach kämpfte sie mit Hüft- und Rückenproblemen. Im Frühjahr waren bei der 26-Jährigen sogar Rücktrittsgedanken aufgekommen. «Ich kann es kaum glauben. Es ist so schön, wieder zuoberst zu stehen. Ich bin so happy», freute sie sich.

Von Schweizerinnen erreichte wie schon vor zwei Wochen in Levi, als sie Elfte wurde, nur Wendy Holdener den Final. Diesmal reichte es ihr zu Platz 17. Célina Hangl verlor als 37. beinahe fünf Sekunden, Nadja Vogel schied aus. Holdener zeigte zwei konstante Läufe. Am Morgen verlor die 19-Jährige aus Unteriberg drei Sekunden auf Zettel, und am Nachmittag konnte sie sich um eine Position verbessern. (si/red)

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