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Wieder patzt Akinfejew

Algerien - Russland 1:1

Bei der vierten WM-Teilnahme hat Algerien erstmals die Vorrunde überstanden. Dank dem Unentschieden gegen Russland in Curitiba behielten die «Wüstenfüchse» in der Gruppe H den 2. Platz. Die Russen hingegen müssen die Heimreise antreten. Vier Jahre vor der Heim-WM haben sie eine Enttäuschung zu verkraften. Der erste Achtelfinal-Einzug an einer WM seit dem Zerfall der Sowjetunion bleibt vorerst ein Traum.

Bereits in der sechsten Minute durften sich die Russen über eine frühe Führung freuen. Aussenverteidiger Dimitri Kombarow hatte vom linken Flügel aus zur Mitte geflankt und Alexander Kokorin traf mit einem wuchtigen und platzierten Kopfball. Für den erst 23-jährigen Angreifer von Dynamo Moskau war es das erste WM-Tor. Bitter war für die Algerier, dass sie zum Zeitpunkt des Gegentreffers nur mit zehn Mann im Feld gestanden hatten. Sofiane Feghouli hatte an der Seitenlinie eine Kopfverletzung behandeln lassen müssen.

Die Partie in der Arena da Baixada verlief ausgeglichen. Zwingende Torchancen waren lange Mangelware. Wenn die Algerier gefährlich wurden, dann vor allem bei hohen Bällen auf Sturmspitze Islam Slimani. Und exakt diese Angriffs-Methode sollte nach einer Stunde zum Erfolg führen. Nach einer Freistoss-Flanke Brahimis nickte Slimani von Sporting Lissabon am entfernten Pfosten ein. Den Hauptteil der Schuld am Gegentreffer musste auf russischer Seite aber Goalie Igor Akinfejew auf sich nehmen. Der 28-Jährige hatte die Flanke unterschätzt und am Ball vorbeigegriffen. Möglich, dass er durch einen grünen Laserpointer-Strahl aus dem Publikum etwas behindert wurde. Es war bereits Akinfejews zweiter grober Patzer an dieser WM. In Russlands Auftaktpartie gegen Südkorea (1:1) hatte er einen harmlosen Weitschuss passieren lassen. Russland war zu keiner nennenswerten Reaktion mehr fähig. Die letzte ernsthafte Chance vergab Alexander Kerschakow in der 70. Minute. si

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