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Wiedersehen mit Novak Djokovic

Roger Federer steht am sehr gut besetzten Hartplatzturnier in Dubai zum neunten Mal im Final.

Federer besiegte im Halbfinal den aufstrebenden Kroaten Borna Coric in weniger als einer Stunde 6:2, 6:1. Im Final von heute Samstag um 16 Uhr Schweizer Zeit trifft Federer, der in Dubai noch keinen Satz abgegeben hat, einmal mehr auf Novak Djokovic. Der Weltranglistenerste besiegte im Halbfinal den Vorjahresfinalisten Tomas Berdych aus Tschechien 6:0, 5:7, 6:4.

Federer hat gegen Djokovic 19 von 36 Direktbegegnungen für sich entschieden, also etwas mehr als die Hälfte. In den Finals allerdings hat der Serbe mit 9:3 Siegen die Nase deutlich vorn. Djokovic seinerseits hat gegen Berdych weiterhin alle Spiele auf Hartplatz gewonnen; es sind nunmehr 16.

Federer verteidigt in Dubai seinen Turniersieg aus dem Vorjahr. Von seinen bislang acht gespielten Finals am Persischen Golf ­gewann er sechs, verteilt auf die Jahre 2003 bis 2014.

Hohe Konstanz

Der neuerliche Vorstoss in ein Endspiel – das 126. seiner aussergewöhnlichen Karriere – ist ein weiterer beeindruckender Beleg für die nach wie vor hohe Kon­stanz des 33-jährigen Schweizers auf dem obersten Niveau. In seinen letzten elf Turnieren (seit dem Rasenturnier in Halle im Juni letzten Jahres) hat er achtmal den Final erreicht und sich fünfmal als Sieger ausrufen lassen. In Dubai realisierte er mithin die neunte Finalteilnahme in den letzten zwölf Turnieren.

Im ersten Vergleich mit Coric, der im Achtelfinal Marcos Bagh­datis und im Viertelfinal mit 6:1 und 6:3 den Weltranglistendritten Andy Murray ausgeschaltet hatte, stellte Federer von Beginn an ­klare Verhältnisse her.

Mitgefühl für Coric

Nach dem triumphalen Sieg über Murray hatte sich Coric grosse Hoffnungen auf seinen ersten Vorstoss in einen Final gemacht. Gegen Federer wirkte er dann ­jedoch ein wenig gehemmt. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger kann sich sehr gut in die Lage des Youngsters versetzen. An der Medienkonferenz sagte er: «Es ist, als ob es gestern gewesen wäre. Ich kam als junger Mann auf die Tour und konnte plötzlich gegen Spieler spielen, die ich immer im Fernsehen gesehen hatte.»

Angesprochen auf die hohe Zahl seiner Finalteilnahmen, sagte Federer: «Ich hätte nie gedacht, dass es für mich so viele Finals werden würden. Ich reise weiter um die Welt und tue, was ich tue. Normalerweise kann ich vor vollem Haus spielen. Genau das hält meine Motivation aufrecht.» si

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