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Wiesendangen ist ein Vorreiter

Was in der Kinderbetreuung ab 2015 Pflicht wird, kennt Wiesendangen schon länger. Es unterstützt finanzschwache Familien, die ihre Kinder betreuen lassen.

Mit dem Kinder- und Jugendhilfegesetz sind die Gemeinden ab dem 1. Januar 2015 gesetzlich verpflichtet, Familien bei der der Kinderbetreuung finanziell zu unterstützen. Wiesendangen kennt das System heute schon. Finanzschwache Familien können bei der Gemeinde ein Gesuch auf Unterstützung stellen. Bis zu einem Bruttoeinkommen von 115?000 Franken gibt es Beiträge. Diese sind nach einem Schlüssel abgestuft. Je nach Einkommensstufe tragen die Eltern 20 bis 90 Prozent der Betreuungskosten selbst. Den Rest übernimmt die Gemeinde. «Bei uns profitieren eher wenig Familien», sagt Gemeindeschreiber Hans-Peter Höhener. Die meisten Familien hätten eher höhere Einkommen als den Grenzbetrag. Den Verein Kiwi unterstützt die Gemeinde mit einer Defizitgarantie für die Krippe. Jedoch nur in «Ausnahmefällen», wie Vereinspräsidentin Anita Aondio sagt. Man müsse stetig auf die Kosten achten und die Tarife wenn nötig anpassen. «Dennoch muss unser Angebot für die Familien erschwinglich bleiben, das ist immer eine Gratwanderung.» Eine Kita ab einer gewissen Grösse kostendeckend oder gar profitabel zu betreiben ohne finanzielle Hilfe der Gemeinde, sei beinahe unmöglich. (rut)

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