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Winterthur spart bei den Kinderzähnen

Die Stadt Winterthur will bei der Schulzahnklinik Geld einsparen. Die Eltern sollen künftig mehr aus dem eigenen Sack für die Zahnbehandlungen ihrer Kinder zahlen. Karies und Zahnfleischentzündungen seien "weitgehend vermeidbar und selbst verschuldet".

Bisher übernahm die Stadt bis zu 90 Prozent der Zahnarztrechnung, sofern die Behandlung in der Schulzahnklinik vorgenommen wurde. Wie die Stadt am Montag mitteilte, soll der Maximalbetrag künftig auf 75 Prozent der Rechnung gesenkt werden. Auch die Rechnungen für Zahnspangen sollen für die Eltern teurer werden: Wie auch bei Karies und Zahnfleischproblemen soll der Maximalbetrag künftig nur noch 75 Prozent der Rechnung betragen. Im Gegenzug wird die obere Schwelle, bis zu der Eltern Subventionen beantragen können, von 52'000 auf 61'000 Franken angehoben. Es können sich künftig also mehr Eltern für die Behandlung ihrer Kinder von der Stadt unterstützen lassen - sie müssen aber pro Behandlung tiefer in die eigene Tasche greifen. Gleichzeitig mehr Geld für Schulzahnärzte Mehr Geld soll es gleichzeitig für die nebenamtlichen Schulzahnärzte geben. Zusammen mit den Anforderungen an die medizinsche Einrichtung und Behandlung sind auch die Kosten gestiegen. Neu sollen die Zahnärzte die tatsächlichen Kosten entschädigt erhalten. Letztmals angepasst wurden ihre Entschädigungen im Jahr 1990. Trotz der steigenden Kosten für die Zahnärzte sollen diese Änderungen in der Schulzahnpflege-Verordnung der Stadt Winterthur Geld einbringen, konkret 91'000 Franken pro Jahr.

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