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«Wir glauben, dass die Sehnsucht der Menschen nach spirituellen Erfahrungen zunimmt»

Der Pfarreirat St.?Marien lädt zu meditativem Tanz ein. Im sommerlichen Begegnungsgarten sollen die Teilnehmenden «die Seele baumeln lassen und die eigene Lebenskraft spüren», sagt Pastoralassistentin Hella Sodies.

Religion und Meditation: Wie, Frau Sodies, ist der Pfarreirat auf diese Idee gekommen?

Hella Sodies: Unser Begegnungsgarten zwischen Pfarreizentrum, Kirche und Pfarrhaus soll auf unterschiedliche Art und Weise mit Leben gefüllt werden. Spiel und Spass, gemeinsames Grillieren oder Apéros liegen auf der Hand. Mit dem Meditationsangebot will der Pfarreirat jetzt eine Gelegenheit schaffen, den Garten auch sinnlich wahrzunehmen und als Ruheoase zu entdecken.Welche Meditationsmethoden stehen dabei im Vordergrund?Jeder Abend steht unter einem anderen Vorzeichen. Den Einstieg am 5. Juni bildet der Meditative Tanz, am 16. Juni lassen wir uns von den Bewegungsbildern des Shibashi, altchinesischen Meditationsschritten, in die Ruhe führen, und am 24. Juni werden wir im Qigong angeleitet.An wen richtet sich dieses Angebot?Wichtig sind die Bereitschaft, anhand einfacher, angeleiteter Bewegungen Entspannung zu erfahren, und die Freude daran, in Gemeinschaft mit anderen Menschen für einen Abend der Hektik des Alltags zu entfliehen. Wer gern das Gras unter seinen Füssen kitzeln spürt und dabei den Duft von Kräutern und Blumen geniessen möchte, hat ein einmaliges Erlebnis. Natürlich darf man die Schuhe auch anbehalten. Es geht im Übrigen nicht darum, Profi in der jeweiligen Meditationsmethode zu werden. Die drei Anlässe geben Gelegenheit, mit Hilfe kompetenter Anleitung die verschiedenen Methoden kennen zu lernen. Die Lehrerinnen führen bei sommerlichen Getränken kurz in ihre Methode ein, anschliessend wird es für rund eine Stunde praktisch. Danach können sich die Teilnehmenden bei einem kleinen Snack austauschen oder einfach den Abend im Garten geniessen.Wollen Sie mit diesem Angebot die Gläubigen wieder vermehrt in die Kirche locken?Nein, das ist nicht unser Ziel. Der Hintergrund ist, dass wir unseren Garten gern mit anderen Menschen teilen möchten. Zudem glauben wir, dass die Sehnsucht nach spirituellen Erfahrungen zunimmt – ganz unabhängig von der Kirchlichkeit der Menschen. Wir freuen uns, wenn unser Garten ein Ort sein kann, an dem solche Erfahrungen gemacht werden können und Menschen damit Zugang zu ihrer Lebenskraft finden. Wer Freude an unserem Garten hat, ist auch zum Schuljahresabschluss am 6. Juli willkommen. Dann feiern wird dort einen Gottesdienst für alle Generationen. Auch bei unserem Erlebnistag im September soll der Begegnungsgarten wieder mit viel Leben gefüllt sein.

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