Zum Hauptinhalt springen

«Wir wollen an den Erfolg anknüpfen»

Bereits zum 6. Mal findet das Heavenstage Festival dieses Jahr statt. 13 Künstler aus sieben Nationen repräsentieren verschiedene Stilrichtungen und heizen dem Publikum vom 15. bis 17. August ein.

«Jeden Monat organisieren wir von der Jugendarbeit Godi Wyland einen Event für Jugendliche. Meist handelt es sich dabei um ein Konzert und einen christlich angehauchten Kurzinput zu einem aktuellen Thema», erklärt OK-Präsident Walti Bänninger.

Knapp 1000 Besucher

Im Jahre 2008 sei allerdings ein Engpass bei den Räumlichkeiten aufgetreten, weshalb den Jugendarbeitern die Idee kam, das Ganze unter freiem Himmel zu veranstalten. «Da wir sowieso eine Bühne aufbauen mussten, war es naheliegend, etwas Grösseres durchzuführen», erklärt Bänninger, und so kam es, dass im Jahre 2009 die erste Ausgabe des ­Heavenstage Festivals stattfand.Natürlich klappte noch nicht alles reibungslos, doch schon 2010, bei der zweiten Durchführung sei alles nach Plan verlaufen. «Mittlerweile wissen wir, wie man an ein solches Projekt herangehen muss und wir können stolz von uns behaupten, jedes Jahr zwischen 800 und 1000 Besucher zu empfangen.»

Ein Pakt mit Petrus

Der Glaube an Gott sei der gemeinsame Nenner aller auftretenden Musiker. Dies heisse aber keinesfalls, dass Nicht- oder Andersgläubige das Festival nicht besuchen sollten: «Wir möchten Offenheit und Ehrlichkeit vermitteln», sagt Bänninger, der mit dem Open Air vor allem den jungen Weinländern etwas bieten möchte. Auch Petrus scheint in den vergangenen Ausgaben jeweils seine Finger im Spiel gehabt zu haben, denn bis jetzt fand das Festival jedes Mal bei 28–30 °C statt und blieb vom Regen verschont. «Letztes Jahr konn­ten wir eine dreissig Meter lange Wasserrutschbahn aufbauen, die den Hang hinunter in ein Becken führte.»

Workshops vor Ort

Auch für dieses Jahr seien einige Überraschungen auf dem Gelände geplant. Aufgrund der zahlreichen Beachvolleyballfelder und dem Husemersee, in dem Baden erlaubt ist, wird den Besuchern auch während des Tages bestimmt nie langweilig. Eine Neuheit stellen diverse Workshops dar, welche am Samstagnachmittag durchgeführt werden und für die man sich vor Ort anmelden kann. «Dies könnte zum Beispiel ein Rapper sein, der den Interessierten zeigt, wie man gute Songtexte verfasst», so Bänninger.

Festivals arbeiten zusammen

Das diesjährige Line-up hat es in sich. Als Headliner wird sich die australische Grösse Paul Colman mit seinen akustischen Ohrwürmern in die Gehörgänge der Lauschenden spielen. «Um an solche bekannten Künstler heranzukommen, arbeiten wir mit anderen Festivals zusammen», erklärt Bänninger. So würden sie den Acts mehrere Auftritte verschaffen und die Festivals können sich die Gage teilen. Auch Michael Wes­pi, der bereits zweimal am Heavenstage auf der Bühne stand, ist wieder mit von der Partie. Mit seiner Band präsentiert er äusserst ehrlichen und experimentellen Gitarrenpop. Nicht selten kommt es vor, dass er sein Instrument mit Bierflaschen spielt und so scratch-ähnliche Klänge hervorzaubert, die man sonst eher bei Vinyl-DJs zu hören bekommt.

Erfolg wiederholen

Für Stimmung bei den Hip-Hop- und Rap-Fans sorgt der lokale Rapper Stego und auch Metal-Liebhaber kommen dank der finnischen Band HB auf ihre Kosten. Von der diesjährigen Ausgabe erwartet Bänninger: «Wir wollen an den Erfolg des letzten Jahres anknüpfen.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch