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WM-Hauptprobe für Hertner geglückt

Vuokatti. Im finnischen Vuokatti – dort, wo die OL-Weltmeisterschaften 2013 stattfinden – bewies Fabian Hertner aus Winterthur, dass mit ihm zu rechnen sein wird. Er belegte im von Schweizern und Schweden dominierten Weltcupsprint den dritten Platz und lief im abschliessenden Finale auf einer technisch schwierigen Bahn Bestzeit. Letztere führte zwar nicht zu einem Weltcupsieg, da als Finale die Gesamtzeit von fünf Läufen zählte und die Entscheidung im Jagdstart fiel.

Im Sprint ging es um Sekunden. Hertner winkte das Glück, er belegte mit dem Schweden Jerker Lysell den dritten Podestplatz. Im abschliessenden Finalrennen bewies Hertner wie schon bei der Bronzemedaille an der WM in Lausanne seine technischen Stärken. Er lief Tagesbestzeit und ar­bei­te­te sich auf den sechsten Gesamtrang vor. In der Weltcup-Gesamtwertung klassierte sich Hertner auf dem 14. Rang, dies, obwohl er wegen seiner Verletzung im Frühjahr die ersten Wettkämpfe verpasst hatte und ihn der falsche Stempel an der WM 40 Punkte (und damit fünf Ränge) kostete.

Die übrigen Winterthurer Läufer taten sich im Weltklassefeld schwerer: Sara Lüscher kam erst im letzten Wettkampf auf Touren (Sprung vom 20. Zwischen- auf den 12. Gesamtrang), Matthias Müller bewies im Sprint von Voukatti (7. Rang) seine Stärke in dieser Disziplin, konnte sich im nordischen Wald aber nie unter die besten zehn schieben. Raffael Hubers bestes Resultat war der 12. Rang im Sprint.

Das Weltcupfinale tangierte die Schweizer Meisterschaften im Sprint in Zofingen – infolge der unerfreulichen Terminkollision war von den Besten keiner dabei, da diese für eine WM-Trainingswoche in Finnland blieben. Franziska Meier aus Seuzach nutzte die Chance und sicherte sich eine Bronzemedaille. Alain Denzler verpasste den vierten Meistertitel der Saison und damit den kompletten Satz knapp: Lukas Diener war im Stadtkern von Zofingen schneller als der Welsiker. (me)

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