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Wohin am Wochenende?

Kummerpop Man denkt an das One-Hit-Wonder Carl Douglas mit seinen «Kung Fu Fighting», tatsächlich sei der Name eine Referenz an den Science-Fiction-Film «The Core»: «This is my Kung-Fu and it is strong!», heisst es darin. Wie stark MyKungFu denn wirklich ist, zeigt der Winterthurer Musiker Domi Schreiber, der hinter dem Namen steht, heute Abend wieder im Albani. Ein Kämpfer ist Schreiber bestimmt: Sein zweites, melancholisches Album «Repeat Spacer» ist ambitioniert. Und zum Schreiber gehört auch ein Sekretär: der Sekretär, bewaffnet mit Akkordeon oder Schreibmaschine. Live gibt es sie optional vom Duo bis zum Sextett. Diesmal als Quintett mit Lukas Speissegger, Rafael Woll und Daniel Gisler im Schlepptau. Kammer- und Kummerpop. (jig) MyKungFu, Donnerstag, 31. Januar ab 21 UhrAlbani, Steinberggasse 16Duo Infernale Die White Stripes machten es salonfähig, The Black Keys und The Kills folgten, und heute ist es bei Bands wie den Sleigh Bells oder Beach House schon fast nicht mehr der Rede wert: Das Duo im Rockgenre, das sich typischen Bandgefügen widersetzt und dabei – elektronische Unterstützung sei Dank – nicht auf den Wall of Sound verzichten muss. Seinen Höhepunkt erreicht dieser Typus Band in der geheimnisvollen Mann-Frau-Konstellation, die meist platonisch, aber immer ungeheuer sexy ist. Das Gaswerk widmet den Duos dieser Welt ein kleines Festival. Es spielen The Black Six Magic: Die sind zwar aus dem kalten Finnland, ihr staubtrockener Rock erinnert aber an die heisse Wüste. Canja Rave ist ein brasilianisches Duo, das in Berlin lebt und dort kürzlich schon zum zweiten Mal im Ramones-Museum spielte. Mal portugiesisch, mal englisch. Ausserdem: The Culture in Memoriam aus Schweden und die Bieler Bluestrash-Musiker Beltons. (jig) Zweimannband-Festival, Freitag, 1. Februar, ab 20:30 UhrGaswerk, Untere Schöntalstrasse 19Seltsame Klänge Cecil Frena war in den Nullerjahren das Zen­trum der aufkeimenden kanadischen Elektroszene, die sich von seiner Heimat Edmonton bis nach Montreal erstreckte. Später begleitete er als Born Gold (und zuvor Gobble Gobble) die hochgelobte und stark gehypte Grimes auf ihrer US-Tournee. Im Kraftfeld steht er jetzt mit seiner nicht ganz normalen Show selbst im Mittelpunkt. Sein Album «Bodysongs» ist ein leicht verrücktes Werk mit seltsamen Klängen, seltsamem Gesang und seltsamen Texten. Da werden Dubstep, Hip-Hop und Disco durch den Fleischwolf gedreht und für den Verzehr serviert. Nicht immer auf dem Silbertablett, aber immer mundgerecht. (jig) Born Gold,Freitag, 1. Februar, ab 21 UhrKraftfeld, Lagerplatz 18

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