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Wohlens bester Saisonstart

Ciri Sforzas FC Wohlen siegte auch in Lugano 2:1 und bleibt allein verlustpunktlos an der Spitze der Challenge League. Servette verlor schon wieder.

2002 stieg der FC Wohlen aus der 1. Liga auf, damals noch in die Nationalliga B. Seither waren die Freiämter öfter vom Abstieg bedroht, nie aber ein Spitzenteam. Auf jeden Fall starteten sie in all den Jahren nie so gut wie diesmal. Zuerst ein 1:0 in Schaffhausen, dann ein 4:2 daheim gegen Servette und nun ein 2:1 in einem veritablen Spitzenspiel in Lugano – das ist ihre erste Zwischen­bilanz, die zwar noch nicht sehr viel aussagt, aber doch erstaunlich ist. Zumindest dürfen sich die Wohler um Trainer Ciri Sforza fürs Erste bestätigt fühlen in ihrer Meinung, das klar bessere Kader zu haben als in der vergangenen Saison, die für sie in einen reinen Abstiegskampf ausartete. In Lugano fielen die Tore schon in den ersten zehn Minuten. Zweimal gingen die Aargauer in Führung. Dass es nach 45 Minuten 2:1 stand, entsprach dem Spielverlauf. Dass es nach 90 Minuten immer noch so war, verdankte der FC Wohlen einem Abwehrkampf, zu dem ihr junger Torhüter Joel Kiassumbua einiges beitrug. In den letzten 20 Minuten half auch Savvas Exouzidis mit. Es war aber auch Glück dabei. Wils erste Tore Servette ging im Heimspiel gegen den bisher punkt- und torlosen FC Wil genauso durch Johan Vonlanthen früh in Führung wie am Montag in Wohlen. Aber wieder reichte das nicht zum Sieg. Zur allgemeinen Überraschung glückte den Wilern nach 35 Minuten binnen kürzester Zeit die Wende, durch zwei Tore von Basil Stillhart und Gjelbrim Taipi. Und diesen Vorsprung verteidigten die St. Galler bis zum Schluss. Natürlich gerieten sie zeitweise unter Druck, aber sie gestanden den erneut enttäuschenden Genfern wenig zu. Also war ihr Sieg keineswegs unverdient. Auf der Schaffhauser Breite unternahm der FCS nach dem 0:1 gegen Wohlen seinen zweiten Anlauf, ein Tor auf eigenem Platz zu schiessen. Auch gegen den FC Biel missglückte dies, und das 0:0 war eine zweite Enttäuschung für die Schaffhauser. Das Spiel war ausgeglichen, aber arm an Unterhaltung. Beide Mannschaften hatten ihre Möglichkeiten, die Bieler beispielsweise einen 30-m-Weitschuss von Thibaut Corbaz an die Lattenunterkante nach wenigen Minuten. Corbaz hatte in der Endphase auch die beste Chance des ganzen Spiels. Aber er scheiterte an Torhüter Franck Grasseler, der vor zwei Wochen noch für – Biel spielte. Schaffhausens Trainer Maurizio Jacobacci nahm, wie schon gegen Wohlen, bei Halbzeit einige Umstellungen vor. Wieder nahm er Stürmer Federico Almerares vom Feld und setzte er den Match mit nur einer Spitze fort. Aber mit Ausnahme Igor Tadics war keiner gefährlich. Die Bieler, mit Nico Siegrist als gutem Angreifer, verdienten sich den Punkt – den ersten der Saison. Am Samstag kommen sie auf die Schützenwiese. red

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