Zum Hauptinhalt springen

«Wollen uns nicht mit Seen messen»

Nachgefragt bei Peter Sieber, Besitzer des Restaurants Frohsinn.

Was erwartet die Dorfet-Besucher am Samstag und Sonntag? Peter Sieber: Wir stellen bei der Mörsburg-Garage ein Festzelt für rund 400 Besucher auf mit volkstümlicher Musik und Köstlichem vom Grill. Selbstverständlich können wir uns in Stadel nicht mit einer Seemer Dorfet oder dem Oberi-Fäscht messen – aber das wollen wir auch gar nicht. Wer hat sich an der Organisation der Dorfet beteiligt? Für den Namen Dorfet braucht es ein öffentliches Organ als Dachorganisation. Hier sprang der Ortsverein Stadel sofort ein. Auch Nachbarn, Stammkunden und freiwillige Helfer sind dabei. Das Restaurant Frohsinn bleibt bekanntlich im Dorf und wird als AG betrieben. Wie läuft das Geschäft? Die Gastronomie ist ein schwieriges Gewerbe. In den letzten 20 Jahren kamen unzählige Regulierungen, etwa das Spielautomatenverbot oder das Rauchverbot. Und die junge Generation bevorzugt «trendy food» aus fernen Ländern. Im Frohsinn servieren wir Klassiker zu fairen Preisen – und kriegen dafür Komplimente. Wann hat in Stadel das letzte grosse Dorffest stattgefunden? Zum 75-Jahr-Jubiläum des Ortsvereins fand 2007 eine Dorfet mit «Puure-Olympiade» statt. Letzten Herbst habe ich ein Traktorentreffen organisiert und es kamen fast 1000 Besucher. Dasselbe ist am Weihnachtsmarkt passiert. Darum bin ich zuversichtlich, dass eine Dorfet in Stadel Erfolg haben wird. Wenn nicht jedes Jahr, dann vielleicht alle zwei Jahre.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch