Zum Hauptinhalt springen

Yellow im Aufwärtstrend

Winterthur. Yellows NLB-Handballer haben nach fünf Niederlagen in Serie wieder gewonnen: 31:27 (16:12) gegen Kreuzlingen. Drei Tore steuerte Rückkehrer Jonas Steiner bei.

Wohl waren die ohne Captain Flavio Müller (Nasenbeinbruch), dafür mit Mathias Oltmanns und erstmals seit Anfang Dezember wieder mit Jonas Steiner angetretenen Winterthurer im Gegensatz zu den letzten Auftritten von Beginn weg bereit. Allerdings bewies Kreuzlingen von Anfang an, dass eine beeindruckende Serie von zuletzt vier Siegen nicht von ungefähr kam.

Es war nicht Liga-Topskorer Oliver Schoof, von dem die grösste Torgefahr der Thurgauer ausging, sondern der schussgewaltige Linkshänder Milan Kozak, der die ansonsten gut stehende Yellow-Abwehr insgesamt zehnmal zu düpieren wusste. Auf Winterthurer Seite brauchte es einen starken Raphael Liniger im Aufbau, der ebenfalls zehn Tore schoss und insbesondere in der ersten Spielhälfte dafür sorgte, dass Yellow mit Ausnahme der Startphase (2:3) nicht mehr in Rückstand geriet.

Treffsicher waren aber auch Mike Kipili und Patrick Läng und ab der 20. Minute Jonas Steiner bei seinem Comeback. Steiner schoss bis zur Pause drei Tore von der rechten Flügelposition und trug massgeblich dazu bei, dass Yellow mit dem bis dahin grössten Torabstand in die Pause gehen konnte. In der zweiten Halbzeit hatte Oliver Roths Mannschaft das Spielgeschehen weitgehend unter Kontrolle, für Aufregung sorgten nur mehr – auf beide Seiten verteilte – zum Teil überharte Zweiminutenstrafen. Weil aber Yellow diesmal in Überzahlphasen kon­zen­triert und in Unterzahl solide spielte, vermochten auch einige Kontertore der Kreuzlinger Yellows zwölften Saisonsieg und die Rückkehr auf Tabellenrang vier nicht mehr zu gefährden.

15. Niederlage der Frauen

In den Cup-Viertelfinals war Yellows Frauen gegen den DHB Rotweiss Thun Ende Januar ein 25:14-Sieg und damit der Einzug in die Final Four gelungen. In der Meisterschaft verloren die Winterthurerinnen gegen die Berner Oberländerinnen seither zweimal. Am letzten Samstag waren sie über die gesamte Spielzeit gesehen gar weitgehend chancenlos. Die knappe 23:24(11:16)-Niederlage täuscht über den Spielverlauf hinweg, lag Yellow doch in der 51. Minute noch sechs Tore im Rückstand. Ein Abstand, den sich das Team Ferenc Zsolt Panczels bereits in der vor allem defensiv mangelhaften ersten Halbzeit eingehandelt hatte. «Wir haben nur in den letzten zehn Minuten so Handball gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten, das war gegen das Überraschungsteam der laufenden Saison einfach zu wenig», so Yellows Trainer.

Damit verpasste es sein Team ein weiteres Mal, eine mittlerweile auf neun Niederlagen angewachsene Negativserie in der Meisterschaft zu stoppen. Die wohl letzte Gelegenheit dazu eröffnet sich Yellow am kommenden Samstag zu Hause gegen den um zwei Punkte besser dastehenden TV Zofingen – dies ist zugleich der Direktvergleich mit dem Cup-Halbfinal- Gegner vom 3. Mai in Sursee.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch