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Yellow nur am Anfang gut

ST. Gallen. In der Swiss Premium League der Handballerinnen unterlag Yellow Winterthur dem LC Brühl 24:28 (14:16).

Eine Niederlage gegen den in den letzten Partien immer besser in Fahrt gekommenen Meister Brühl hatte, nicht zuletzt aufgrund der jüngst eher durchzogenen Leistungen Yellows, erwartet werden können. Wer aber die Begegnung in der Kreuzbleiche-Halle in St. Gallen miterlebt hatte, muss von einer verpassten Chance Yellows reden. Denn die Brühlerinnen präsentierten sich am Sonntag alles andere denn unschlagbar. Bis auf die Startphase, in der Sacha von der Crones Team 4:2 führte, gelang es Yellow aber nicht, besser als die mittelmässig aufspielenden St. Gallerinnen zu sein.

Mannschaftlich geschlossen agierten die Winterthurerinnen am ehesten noch in der Defensive, da konnten sie sich zudem auf eine überzeugende Nadine Steinemann im Tor verlassen. Im Angriff aber war das Leistungsgefälle zwischen den Aufbauerinnen und den Aussenspielerinnen zu gross, als dass Druck von allen Positionen hätte gemacht werden können. Sämtliche vier eingesetzten Flügelspielerinnen präsentierten sich weit von ihrer Bestform entfernt – das erste Tor von der Aussenposition fiel nach 43 Minuten durch Sandra Portmann, das zweite durch ­Leandra Kellerhals in der 58. Minute.

Jugovic klar am gefährlichsten

So war es für die Verteidigung der Ostschweizerinnen ein Leichtes, ihr Hauptaugenmerk auf die Rückraumspielerinnen zu fokussieren, womit für sie, aber auch für Yellows Kreisläuferinnen, der Platz (zu) eng wurde. Auch wenn sie für ihre acht Tore wiederum einige Versuche mehr brauchte, so war Distanzschützin Ria Jugovic doch die klar gefährlichste Angreiferin Yellows, zumal die eher mit Durchbrüchen den Erfolg suchenden Aufbauerinnen Kerstin Kündig, Djasa Prebil und Barbara Sari immer wieder in der massierten Abwehr des LC Brühls hängen blieben.

Am kommenden Samstag hat das viertplatzierte Yellow gegen Leader LK Zug Gelegenheit, einiges besser zu machen und so den zweiten Saisonsieg gegen ein Team der Top 4 anzupeilen.

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