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Zahl der Toten nach Sturm in Somalia wahrscheinlich weit höher

Im Nordosten Somalias gehen die Behörden nach einem heftigen Sturm mittlerweile von 300 Toten aus. Hunderte Personen würden vermisst, teilte die Regierung der teilautonomen Region Puntland am Mittwoch mit.

Der Sturm, heftige Regenfälle und Überflutungen hätten einen Notstand verursacht. In den betroffenen Gebieten würden dringend Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, Arzneimittel, Material für Notunterkünfte und Decken benötigt, hatte es bereits am Montag geheissen.

Mehr als 100'000 Nutztiere wurden diesen Angaben zufolge von den Fluten mitgerissen. Durch den Verlust seien zehntausende Bauern in ihrem Lebensunterhalt gefährdet.

Das verarmte Puntland ist gezeichnet von Konflikten zwischen Kriegsherren. Die Region ist zudem Rückzugsort für Piraten, die vor Somalias Küste die internationale Schifffahrt bedrohen.

Anders als das benachbarte Somaliland hat sich Puntland nie offiziell von der allerdings ohnehin weitgehend einflusslosen Zentralregierung in Mogadischu losgesagt. In Somalia herrscht seit 1991 Bürgerkrieg.

(sda)

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