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Zieglers «Fener» traf nur einmal

ISTANBUL. Im zweiten Europa-League-Halbfinal-Hinspiel fiel nur ein Tor: Verteidiger Egemen Korkmaz traf nach einem Corner in der 72. Minute zum 1:0 für Fenerbahce Istanbul gegen Benfica Lissabon. Der 30-Jährige setzte den Ball via Pfosten ins Tor – es war der einzige Treffer an die Torumrandung, der etwas Zählbares brachte. Denn Korkmaz’ Kopfball war der vierte Ball der Türken, der an Pfosten oder Latte ging. Der Senegalese Moussa Sow traf mit einem Kopfball nach 17 Minuten nur die Latte, der Holländer Dirk Kuyt nach 51 Minuten den Pfosten. Und Cristian setzte einen Foulpenalty kurz vor der Pause an den Pfosten.

Offenbar spürte die Mannschaft die Nervosität, den besonderen Moment, den Trainer Aykut Kocaman so umschrieben hat: «Das wird der wichtigste Match in unserer Klubgeschichte.» Schliesslich hat Fenerbahce noch nie in einem Europacup-Halbfinal gespielt. Die Türken mit einem disziplinierten Reto Ziegler auf der linken Abwehrseite hatten im ausverkauften Sükrü Saracoglu die Sache im Griff, Benfica durfte sich glücklich schätzen (und sich bei Goalie Artur bedanken), mehr als eine Stunde keinen Gegentreffer und am Ende nur einen kassiert zu haben. Das lässt den Portugiesen unerwartet gute Chancen fürs Rückspiel. (red)

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