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Zürcher Europaallee wird für 16,7 Millionen aufgewertet

Die 660 Meter lange Lagerstrasse entlang dem neuen Europaallee-Quartier in Zürich kann zu einem breiten Boulevard ausgebaut werden, wie Stadt- und Gemeinderat dies geplant haben. Die Stimmberechtigten haben heute den 16,7-Millionen-Franken-Kredit mit 61,8 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen.

Abgestimmt wurde, weil die Alternative Liste (AL) das Referendum gegen einen Gemeinderatsbeschluss vom 3. Juli ergriffen hatte. An der Urne legten nun 63'476 ein Ja ein, 39'237 ein Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 48,6 Prozent. Die AL hatte sich daran gestört, dass die Stadt der SBB für den Erwerb eines 4910 Quadratmeter grossen Landstreifens von Kanonengasse bis Langstrasse 8,9 Millionen Franken zahlt. Die Stadt argumentierte, die Entschädigung erfolge gemäss kantonalem Abgeltungsgesetz, der Wert sei von einer städtischen Schätzungskommission ermittelt worden. Bis 2020 entstehen im Europaallee-Quartier rund 400 Wohnungen und 6000 Arbeitsplätze. Die Stadt will deshalb die heute enge und wenig einladende Lagerstrasse entlang dem Quartier verbreitern. Vor allem für Fuss- und Veloverkehr soll es mehr Platz geben. Langfristig - frühestens ab 2030 - ist auch eine Tramlinie geplant.Neuregelung Gemeinderatasbüro-Zusammensetzung unbestritten Um den nötigen Platz für die neue Strassengestaltung zu schaffen, muss von der SBB ein knapp 300 Meter langer Landstreifen auf der Seite gegen die Langstrasse erworben werden. 2014 soll der Bau beginnen. Realisiert wird das Projekt in Etappen. Die Bauzeit wird auf rund drei Jahre geschätzt. Unbestritten war die zweite Vorlage, die Neuregelung der Zusammensetzung des Büros des Gemeinderates. Zugestimmt wurde mit einem Ja-Anteil von 81,1 Prozent. Dafür votierten 76'497 Stimmberechtigte, dagegen 17'816. Die Urnenabstimmung war nötig, weil die Neuerung eine Änderung der Gemeindeordnung bedingt.

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