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Zürcher warten auf Europacup-Gegner

NYON. Der FC Thun schuf sich gestern Abend eine gute Ausgangslage, die 3. Qualifikationsrunde zur Europa League zu erreichen (Seite 27). Wer dort allenfalls Gegner wird, erfahren die Thuner schon heute zur Mittagsstunde, wenn die Paarungen ausgelost werden. Heute liegen aber auch die Namen des FC Basel und der Grasshoppers in der Champions League und des FCZ in der Europa League in den Lostöpfen. Einzig der FC St. Gallen muss erst in der 4. Runde zur Europa League, den Playoffs, eingreifen. Die St. Galler profitieren davon, dass sie den Platz für den Cupsieger von den unter die Champions-League-Kandidaten aufgerückten Grasshoppers übernehmen durften.

Die beste Position hat der FCB, der gesetzt ist, und dies erst noch für den Meisterweg. Seit vor vier Jahren dieser Champions-Weg für die mittleren Länder eingeführt wurde, hat sich der Schweizer Meister mit einer Ausnahme immer für die Gruppenphase qualifiziert. Nur vor einem Jahr scheiterte der FCB überraschend gegen den CFR Cluj. Dafür wird es für die Grasshoppers auf dem sogenannten «Ligaweg» umso schwieriger. Ob der Gegner nun Olympique Lyon, Zenit St. Petersburg, PSC Eindhoven, Metalist Charkow oder – wie erst gestern entschieden – Fenerbahce Istanbul heisst: GC wird auf jeden Fall klarer Aussenseiter sein. In den Playoffs kämen noch Arsenal, Schalke oder die AC Milan als potenzielle Gegner hinzu. Immerhin, scheitern die Grasshoppers in der 3. Runde, dürfen sie in den Playoffs zur Europa League weitermachen; scheitern sie in den Playoffs, sind sie doch für deren Gruppenphase qualifiziert.

In der Europa League ist der FCZ selbst für die Playoffs gesetzt, Thun ist – wie dann auch der FC St. Gallen – ungesetzt. Für die Zürcher wird sich mancher nominell schlagbare Gegner anbieten, aber auch einer wie Roter Stern Belgrad. Und für die Thuner ist theoretisch möglich, dass sie es mit dem VfB Stuttgart, Udinese oder der FC Sevilla zu tun bekommen. (red)

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