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Zürich ist glimpflich davongekommen

Die Hochwassersituation im Kanton Zürich ist weiterhin angespannt, aber nicht dramatisch.

An verschiedenen Orten im Kanton mussten die Feuerwehren in der Nacht auf Dienstag überflutete Keller auspumpen oder Strassen von Schlamm befreien. Im Tösstal war das Bahngleis überspült.80 Feuerwehreinsätze Im Vergleich zu andern Regionen sei der Kanton Zürich bis jetzt glimpflich davongekommen, sagte Roland Portmann, Mediensprecher von Schutz & Rettung auf Anfrage. Die Nacht auf Dienstag sei relativ ruhig verlaufen. Insgesamt verzeichnete Schutz & Rettung von Montagabend bis Dienstagmorgen 80 Feuerwehreinsätze. Diese konzentrierten sich vor allem auf das linke Zürichseeufer und das Zürcher Oberland.Kein bedrohlicher Pegelstand Bei der Kantonspolizei Zürich gingen fünf Meldungen wegen Hochwasser ein, wie ein Sprecher sagte. In Hütten musste eine Strasse wegen eines Erdrutsches gesperrt werden. In Wädenswil behinderte Wasser auf der Autobahn vorübergehend den Verkehr. Weiterhin Hochwassergefahr besteht am Greifensee. Der Pegelstand lag am Dienstagmorgen bei 435,90 Metern über Meer und damit 10 Zentimeter unter dem Hochwasseralarm-Wert. Auch der Pfäffikersee weist einen hohen Pegelstand auf.Bahnlinie unterbrochen Im Tösstal war am Dienstagmorgen der Zugsverkehr wegen Wasser und Geröll auf den Geleisen unterbrochen, wie eine SBB-Sprecherin sagte. Die Störung zwischen Fischenthal und Gibswil dauert voraussichtlich bis 11 Uhr. Es verkehren Ersatzbusse.

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