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Zürich vor 100 Jahren in 3-D

ZÜrich. Der Zürichsee, das Grand- hotel Dolder oder auch Eindrücke vom Sechseläuten als dreidimensionale Fotografien sind seit gestern im Baugeschichtlichen Archiv Zürich zu sehen. Die über hundertjährigen 3-D-Bilder stammen vom Zürcher Fotografen Johannes Meiner. Er beschäftigte sich intensiv mit der Stereofotografie. Für die sogenannte Stereofotografie benötigten die Fotografen eine Kamera mit zwei Objektiven, die gleichzeitig zwei Bilder vom gleichen Sujet machte. Betrachtet man die nebeneinander montierten Halbbilder durch ein Stereoskop als optisches Hilfsmittel, fallen sie zu einem dreidimensionalen Bild zusammen.

Die Wissenschaftler beschäftigten sich bereits vor der Mitte des 19. Jahrhunderts mit den Prinzipien des räumlichen Sehens in der Fotografie. Die ersten Bilder von Johannes Meiner entstanden um 1900. Noch bis am 31. Januar ist eine Auswahl dieser Bilder im Baugeschichtlichen Archiv zu sehen. Sie können mit 3-D-Brillen betrachtet werden und zeigen witzige Details. (red)

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