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Zürichs fahrende Sonnenstube

Die Zürcher Gastroszene ist um eine Attraktion reicher: Ab heute werden im Ticino-Tram kulinarische Köstlichkeiten aus dem Südkanton serviert.

Wer Tessiner Spezialitäten probieren möchte, kann dies ab heute in der Stadt Zürich auch im Ticino-Tram tun. Die Jungfernfahrt der fahrenden Sonnenstube erfolgte gestern im Beisein der Tessiner Moderatorin Christa Rigozzi. «Wir Tessiner messen dem Essen und Trinken einen hohen Stellenwert bei. Ob uriges Grotto im Wald, traditionsreiche Osteria im Dorf oder Gourmetrestaurant am See: Die kulinarische Vielfalt im Tessin sucht ihres-gleichen», sagte Rigozzi. Nicht von ungefähr weise das Tessin mit rund 2400 Gaststätten die höchste Restaurantdichte der Schweiz auf.

Klassische Spezialitäten

Im Tram werden mehrere klassische Tessiner Spezialitäten serviert. Zur Vorspeise gibts einen Grotto-Teller mit Rohschinken, Coppa, Salami und Formaggini. Danach folgt der Hauptgang mit Brasato sowie Polenta und Gemüse von der Magadinoebene. Den krönenden Abschluss des Dreigangmenüs bildet ein Klassiker der Tessiner Küche: die legendäre Brottorte.

Weg ins Tessin verkürzt sich

«Das Ticino-Tram passt nicht nur wegen des gastronomischen Aspektes gut ins Marketingkonzept von Ticino Turismo, sondern auch weil es einen thematischen Bogen zum Jahrhundertprojekt Neat schlägt», meinte gestern Elia Frapolli, der Direktor von Ticino Turismo.

«Dank dem Gotthard-Basistunnel, der 2016 eröffnet wird, reduziert sich die Reisezeit zwischen Zürich und dem Tessin auf ein historisches Minimum.» Ziel des Ticino-Trams sei es deshalb, den Zürchern jetzt schon Lust auf eine Reise ins Tessin zu machen, sagte Frapolli. red

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