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Zum Büro gehört ein Gemüsebeet

Baustart: Die Halle 181 auf dem Lagerplatz wird um drei Bürogeschosse aufgestockt. Gegen die Geleise hin schliesst sie künftig ein Gewächshaus ein, in dem die Mieter gärtnern dürfen.

Auf dem Lagerplatzareal sind die Umbauarbeiten an der Halle 181 angelaufen. Es handelt sich um jene Halle, die zwischen dem «Block» und der Architekturhalle der ZHAW parallel zu den Geleisen verläuft und in der die Dampfmaschinen der Sammlung Vaporama eingelagert sind. Die alten Maschinen können während der Umbauzeit in der Halle bleiben. Sie mussten nur etwas dichter zusammengerückt werden. Die mittelfristige Zukunft der Sammlung ist weiterhin ungewiss. Der Dampfverein prüft verschiedene Szenarien. Das Projekt für die Halle 181 sieht vor, das Seitenschiff auf der Bahnseite um drei Geschosse aufzustocken und auf 2500 Quadratmetern Büros und Ateliers einzurichten. Geplant haben die Erweiterung die Architekten Kilga/Popp, die auf dem Lagerplatz ihr Büro haben. Die Büros werden nach dem Prinzip «Core & Shell» im Rohbau erstellt. Der Innenausbau wird dann nach Wunsch der Mieter ausgeführt. Zwei Drittel der Büros seien schon reserviert, teilt die Bauherrin und Lagerplatzbesitzerin, die Stiftung Abendrot, mit. «Lagerplatztomaten» ab 2014 Die Halle, ein Werkstatt- und Lagertrakt, wird belassen, wie sie ist. Nach ökonomischer und ökologischer Prüfung habe sich diese Option als die beste erwiesen, heisst es bei Abendrot. Drei neue Treppenhäuser erschliessen künftig die Büros; auf der Seite des Arealplatzes entsteht zudem ein neuer Eingangstrakt. Zur Schallisolation und aus klimatischen Gründen haben die Architekten entlang der Geleise eine Glasfassade geplant. Der Clou: Sie wird als 1,5 Meter tiefes «vertikales Gewächshaus» ausgeführt und zum Erkennungszeichen des Gebäudes. Einen Teil dieser Indoor-Grünzone werden die ebenfalls auf dem Lagerplatz niedergelassenen Landschaftsarchitekten Rotzler Krebs mit Pflanzen aus dem Mittelmeerraum gestalten. Daneben hat jeder Mieter die Möglichkeit, seine eigenen Tomaten zu ziehen, und zwar ganz unkompliziert, mit automatischer Regenwasser-Berieselung. Der Bezug des Anbaus ist in einem Jahr geplant. Die ersten «Lagerplatztomaten» gibt es also im Spätsommer 2014. (mcl)

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