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Zum sechsten Mal in Serie

Rapperswil-Jona unterliegt Genf-Servette 3:5 und bleibt am Tabellenende. Da sich die Lakers in der Defensive einmal mehr zu viele Aussetzer leisteten, gabs die sechste Niederlage in Folge.

Mit Servette und den Lakers trafen zwei Teams aufeinander, die zuletzt das Eis gleich mehrmals in Folge als Verlierer hatten verlassen müssen. Die Westschweizer hatten zuvor drei Meisterschaftspartien en suite verloren, die St. Galler deren fünf.

Dass die Genfer trotzdem mit intaktem Selbstbewusstsein in die elfte NLA-Runde starten konnten, hing primär mit ihrem letzten Auftritt in der Champions League zusammen. In dieser hatte das Team von Headcoach Chris McSorley am Dienstag den französischen Meister Briancon 5:1 bezwungen und ist in die Achtelfinals eingezogen, wo es am 4. November auf das finnische Team von SaiPa Lappeenranta trifft.

Simek eröffnet das Skore

Diese Zusatzdosis an Selbstvertrauen vermochten die Gastgeber in einen guten Start und in der achten Minute in den ersten Treffer umzuwandeln. Juraj Simek profitierte als Erster von den aus Sicht der St. Galler schon beinahe in unheimlicher Regelmässigkeit auftretenden Abstimmungsproblemen in der Hintermannschaft und bezwang Tim Wolf, der dem Rotationsprinzip von Trainer Anders Eldebrink folgend den Vorzug ge­gen­über Ivars Punnenovs erhalten hatte, auf der Fanghandseite. Mit diesem Treffer war die Partie zwischen den vor Spielbeginn sechstplatzierten Genfern und dem Schlusslicht vom Obersee lanciert und es dauerte keine zwei Zeigerumdrehungen, ehe die 6339 Zuschauer den zweiten erfolgreichen Abschluss präsentiert bekamen. Patrick Obrist war es, der mit seinem ersten NLA-Treffer für die Lakers auf 1:1 ausgleichen konnte. Dabei profitierte der Österreicher mit Schweizer Lizenz von der starken Vorarbeit Jordy Murrays.

Starker Tim Wolf

Primär hatten es die St. Galler ihrem Torhüter Wolf zu verdanken, dass sie sich auch im letzten Drittel noch Hoffnungen auf den Sieg machen durften. Zwar führten die Genfer zu diesem Zeitpunkt dank Powerplay-Toren von Taylor Pyatt (13.), Kevin Romy (22.) und Taylors Bruder Tom Pyatt (40.) 4:3. Doch Rapperswil-Jona verlor dank dem zweiten Tor von Obrist (28.) und einer feinen Einzelleistung von Johan Fransson (40.) nie den Anschluss, nachdem es zuvor seine schwächste Phase der Partie zwischen der 23. und der 28. Minute schadlos überstanden hatte. Denn unmittelbar nach Romys 3:1 stimmte bei den Gästen während Minuten nicht viel zusammen und Wolf erhielt zahlreiche Möglichkeiten, sich auszuzeichnen. Seine beste Parade zeigte der 22-Jährige, der auf diese Saison hin aus der Organisation der ZSC Lions zu den Lakers gewechselt hatte, in der 26. Minute, als er mit einem Hechtsprung eine Chance von Taylor Pyatt in extremis zunichte machte.

5:3 ins leere Tor

Im Schlussdrittel liess Rapperswil-Jona zwei Strafen gegen Goran Bezina ungenutzt verstreichen. Und so endete auch diese Partie auf beinahe klassische Art und Weise. Wolf verliess 45 Sekunden vor Ende sein Tor und nur Sekunden, nachdem er auf der Bank Platz genommen hatte, traf Daniel Vukovic zum 5:3-Schlussresultat. «Das ist eine bittere Niederlage. Wir wussten genau, was uns in Genf erwartet und wie wir spielen wollten. Nur konnten wir das nicht umsetzen», ärgerte sich Doppeltorschütze Patrick Obrist.

Ein ansprechendes Comeback zeigte Lakers-Urgestein Samuel Friedli. Der Stürmer, der verletzt die ersten zehn Partien verpasst hatte, lief neben Obrist und Murray auf und spielte vor dem 2:3 den entscheidenden Pass. Nicht mittun durfte Mikael Johansson. Der Schwede war überzähliger Ausländer. Martin Müller

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