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Zurück ins Fahrwasser

Mit dem Spiel bei den Lakers Stäfa steigt Pfadi heute in die zweite Hälfte der Qualifikation. Neun NLA-Runden innert sechs Wochen stehen bevor.

18 Tage sind vergangen seit Pfadis letztem Einsatz in der Nationalliga A. Mit der 28:31-Niederlage in Zürich fiel der nicht gerade erfreulich aus. Heute in Stäfa bietet sich die Gelegenheit, wieder ins richtige Fahrwasser zu geraten. Die bisherige Bilanz ist eindeutig: Seit Stäfas Rückkehr 2010 in die höchste Liga haben die Winterthurer sämtliche neun Treffen für sich entschieden. In Stäfa siegten sie viermal deutlich – allerdings immer erst dank einer spürbaren Steigerung in der zweiten Halbzeit. Klar war die Angelegenheit auch beim Startspiel in die laufende Saison, als Pfadi die Lakers in der Eulachhalle 39:25 (23:9) bezwang. Im Vergleich zu damals aber hat Pfadi-Trainer Adrian Brüngger beim heutigen Gegner eine Steigerung ausgemacht. «Sie haben sich verbessert», meint er. Der routinierte Linkshänder Predrag Milicic fiel nach dem Startmatch verletzt aus und gab letzten Sonntag sein Comeback – mit neun Toren beim hohen Sieg seiner SG Uster im Erstliga-Spiel gegen die SG Pfadi Youngsters Kloten … In jener Partie verletzten sich Pfadis NLA-Spieler Marvin Lier und Valentin Bay. Liers Knöchel wird einen Einsatz heute nicht verhindern. Und bei Bay scheint die Schulterverletzung wenigstens nicht derart schlimm zu sein, wie zunächst befürchtet worden ist. «Konstanter spielen» Lakers – Pfadi ist auch Schauplatz zweier Familienduelle: Pfadi-Regisseur Kevin Jud trifft auf Bruder Tim und Vater Markus, Stäfas Trainer; Luka Maros, Pfadis Rückraumschütze, tritt gegen Bruder Filip Maros, wie Tim Jud Spielmacher der Lakers, an. Stäfa holte sich bisher vier Punkte, aus den Heimsiegen gegen den BSV Bern und Altdorf. Gegen den Zweitletzten der NLA ist für Pfadi, den Tabellenzweiten, ein Sieg natürlich Pflicht. Das geht aber nur, wenn «wir konstanter spielen als die letzten zwei Mal», bezieht sich Brüngger auf die Amicitia-Niederlage und den Cupsieg in Genf. «Wir müssen länger unser Level halten» – will seine Mannschaft auch am 18. Dezember, am Ende der Qualifikationsrunde, derart aussichtsreich dastehen wie jetzt.

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